Artikel mit dem Tag „gemeindebau“

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  • BLOGARTIKEL VON 2010-09-14

    Am kommenden Wochenende feiert die MA 48 (Stadt Wien, Magistratsabtreilung 48) wiederdas jährliche Mistfest, diesmal das schon 19. seiner Art. Eine wirklich guteGelegenheit, sich einmal anzusehen, wo der Mist gemacht wird, wer ihn macht undwie damit umgegangen wird, zum Beispiel in unserem Gemeindebau.

    Es gibt bei uns auf jeder Etage, bei uns Ebene genannt, für jeweils zwei voninsgesamt acht Stiegen einen Müllschlucker, der den Müll über einen Schacht zuden Mülltonnen führt. Diesen vorgelagert ist ein Müllverdichter, eine Schneckedie den Müll komprimiert. Der dazugehörigen Raum ist verschlossen, so dass mandort im Normalfall keinen Sperrmüll deponieren kann. (Wie ich vor kurzem erstanhand der Homepage der Mietervertreter erfuhr, gingen dessen Kosten bisher zuLasten der Mieter!)

    Da in Wien viel Wert auf Mülltrennung gelegt wird, gibt es an der Straßeeinen separaten Müllkäfig, der die Papier-, Kunststoffflaschen-, den Metall-und den Biomüllcontainer… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2015-07-07

    Wir haben unsere Gemeindewohnung vor achtunddreißig Jahren bezogen, derdamals Zentralbau genannte Gemeindebau als Abschluss der Bauvorhaben in derPer-Albin-Hansson-Siedlung, heute unter Olof-Palme-Hof nur allzu gut bekannt. Eswar ein besonderes Schmuckstück sozialistischen Bauwesens und hat seine eigeneGeschichte (Bauringskandal).Für all jene, denen es in den Sinn kommen möge, über Gemeindebauten und derenBewohnerInnen zu schimpfen: Wir haben damals ATS 172.000,- bezahlt, was imJahre 1977 eine ganz beachtliche Summe darstellte, besonders für junge Familienwie wir es waren.

    Um Stromkosten zu sparen wurde uns damals angeboten, den Strom für dieWarmwasseraufbereitung im Bad über Nachtstrom zu beziehen. Dazu wurde in einerGangnische ein Zusatzzähler installiert, der Hauptzähler befindet sich – füruns unzugänglich – in einem Nebenraum der Garage.

    Die Abrechnung erfolgte über vier Jahrzehnte völlig problemlos: Es wurdender Hauptzähler und der… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-08-20

    Von der Bepflanzung einmal abgesehen gibt es natürlich auch noch andere Einschränkungen, die bei der Nutzung der Terrassen beachtet werden müssen bzw. zumindest sollten.

    - Keine Ablagerung von Gerümpel, Mist und anderen Sachen.
    Es kümmert sich jedoch in Wirklichkeit kein Mensch darum und wenngleich es nur einige wenige Terrassen sind, die so missbraucht werden, so gibt es natürlich Mieter, die dies entsprechend ausnutzen.
    - Kein offenes Grillen auf der Terrasse. Wird auch weitestgehend eingehalten.
    - Satellitenschüsseln und Markisen: Nur nach Ansuchen um Bewilligung.
    Für jede nicht offiziell genehmigte Installation ein Betrag von € 20,- und ich kann damit locker einen ausgedehnten Urlaub auf Mallorca verbringen. Diesbezüglich gibt es zusätzlich seit der Generalsanierung eine Vorschrift, die als wichtig bezeichnet wurde, an die sich vor allem aber die "neuen MieterInnen" überhaupt nicht halten. Die Frage wäre hier ob sie davon überhaupt wissen: Es darf bzw.[Weiterlesen]
  • BLOGEINTRAG VON 2014-08-20

    Wie schon in anderen Beiträgen erwähnt, haben wir wirklich schöne Terrassen. Diese wurden ursprünglich als Gegenstück zu jenen des Wohnparks Alt-Erlaa geplant, wie der gesamte Bau. Sie haben eine Grundfläche von ca. 12 m2 und eine sehr geräumige Form. Das bedeutet, dass man auch Vernünftiges damit anfangen kann.

    Dazu kommen noch die vier Pflanzentröge, welche auch das Auspflanzen größerer Pflanzen zulassen, sowie der Regen- und Gießwasserabfluss. So gesehen ist es unser liebster Aufenthaltsraum und wir bedauern oft, dass es viele andere MieterInnen rund um uns nicht schaffen, die Terrasse als Oase, als lebens- und liebenswerten Raum zu verstehen und zu nützen.

    Natürlich gibt es bei der Nutzung Einschränkungen und auch einen unangenehmen Nebeneffekt, nämlich jenen, dass diese Terrassen versetzt sind, d. h. im Gegensatz zu Alt-Erlaa sind die Schlafräume über bzw. unter der Terrasse des vertikalen Nachbarn. Das wieder bedeutet, dass man z. B.… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-08-18

    Wiener Wohnen geht gegen Missstände vor, und soweit es sich dabei wirklich um solche handelt scheint dies natürlich auch berechtigt. Es gibt dazu jedoch eine Einschränkung, die da lautet: Bekämpfung ja, zumeist, meistens aber zu spät, mitunter aber auch halbherzig bis gar nicht. Wenn wir einmal die Blumen auf den Gängen sowie die Kameraattrappen weglassen, so bieten sich mehrere Themen an, zwei davon wollen wir hier behandeln, heute
    die Taubenplage

    Alljährlich kommt ein Schreiben von Wiener Wohnen, welches darauf hinweist, dass unser Bau von Taubenplage betroffen ist, Tauben die Anlage verschmutzen und obendrein ein großes Gesundheitsrisiko darstellen. Es wird darauf verwiesen, dass das Füttern von Tauben in den Anlagen der Gemeinde Wien, sprich jene des ausgelagerten ?Wiener Wohnens?, nicht gestattet ist. Dies ist auch in der Hausordnung so festgelegt. (Angeblich haben in anderen Gemeindebauten bereits Prozesse gegen MieterInnen stattgefunden, die… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-08-15

    In diversen Medien werden verschiedene Möglichkeiten empfohlen, umeinerseits Einbrüche und andere kriminelle Aktivitäten und andererseitsVandalenakte zu verhindern oder zumindest zu erschweren. Auch unsere Damen undHerren Politiker tun sich hier gerne hervor, so zum Beispiel HerrVizebürgermeister Michael Ludwig, seines Zeichens amtsführender Stadtrat undChef der Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung und somit auchHauptverantwortlicher für Wiener Wohnen. So gibt es derzeit eine Offensive imGemeindebau zur Prävention von Einbrüchen.

    Als eines der wirksamsten Mittel gegen unliebsame Vorkommnisse in denHäusern wird immer wieder die Nachbarschaftshilfe angeführt. Dies ist auchdurchaus nachvollziehbar, bedingt jedoch den Willen der handelnden Personen undHausparteien. Dass dies aber nicht immer so einfach ist und vor allem in denletzten Jahren aufgrund geänderter Zusammensetzung der Parteien, vor allem aberaufgrund von verschiedenen Ethnien… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-05-15

    Die Printausgabe der Presse berichtet diese Woche über Probleme undSchwierigkeiten für und mit Migranten, vor allem auf die türkischen Zuwandererbezogen. Einer dieser Artikel hat die Überschrift "WienerWohnen auf Türkisch".

    Neben anderen Aspekten kam auch das Wohnen im Gemeindebau zur Sprache. EinAbsatz davon wurde mit "Kaum Kontakt im Gemeindebau" betitelt. Dasses dabei wie überall immer wieder auch zu Problemen und Konflikten kommt isteine unbestreitbare Tatsache mit verschiedenen Ursachen. Dass es in Foren wiejenem der Presse auch immer wieder zu Hasstiraden auf MigrantInnen kommt,ebenso.

    Es ist mir aber schlicht unerklärlich, was die Zensur der Presse dazubewogen hat, einen Kommentar zu löschen, der sich eben auf das Zusammenlebenund verschiedene Probleme im Gemeindebau bezieht, an denen nicht nur jene leiden,die zugezogen sind, sondern auch jene, die sich mit diesen Zugezogenen inirgendeiner Form arrangieren wollen, sollen oder müssen.

    Der Kommentar… [Weiterlesen]
  • BLOGEINTRAG VON 2014-04-25

    Es ist sicher keine leichte und nicht immer auch eine angenehmeAngelegenheit, sich für die Gemeinschaft der MieterInnen eines Wohnhauseseinzusetzen. Zum einen heißt es dabei, die Aktivitäten der Hausverwaltung zuüberprüfen und dieser gegenüber die Interessen der MieterInnen zu wahren bzw.wenn es sein muss, diese auch durchzusetzen. Zum anderen bedeutet es aber auch,jene MieterInnen und deren Angehörige zur Ordnung zu rufen, welche auch dieselbstverständlichsten Regeln für friedliches Zusammenleben auf rücksichtloseArt und Weise mit Füßen treten.

    Es geht der und dem einzelnen Mietervertreter dadurch sicher so manches anFreizeit und Lebensqualität verloren, wenn man sich wirklich engagiert. Dankwird man im Normalfall dafür nicht erwarten dürfen.

    Wie überall bedarf es aber auch hier gewisser Fähigkeiten, um für dieAllgemeinheit nützlich tätig sein zu können. Da es sich bei denMietervertreterInnen in der Regel um ein Team handelt, sollte man… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-04-23

    Heute vormittags gegen 11:00 Uhr wurden die MieterInnen des Olof-Palme-Hofs von einem Mitarbeiter von Wiener Wohnen kontaktiert und es wurde uns mitgeteilt, dass wir in ca. vierzehn Tagen mit der Räumung und Demontage aller Gegenstände, somit auch der auf den Gängen vorhandenen Pflanzen, rechnen müßten. (Übrigens: Ein idealer Zeitpunkt für eine solche Info-Tour, zumindest für die Pensionisten.)

    Als Grund wurden einmal mehr die feuerpolizeilichen Bestimmungen genannt und auf Gefährdung bei Benützung der Fluchtwege hingewiesen. Auf eine Diskussion über Sinn und Zweck des Vorgehens in diesem speziellen Fall ließ sich der„Sonderreferent des Kundenmanagements Süd“ nicht ein. Er sei nur beauftragt worden, dieses Projekt umzusetzen, wem es nicht passe der möge versuchen, die Feuerschutzbestimmungen von Wien abändern zu lassen (eine Frechheit).

    Ihnen als unbeteiligtem Leser dieser Zeilen mag das verständlich sein, Sie denken wahrscheinlich, was wollen die wegen… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-04-05

    Im Allgemeinen stellt man sich einen Sozialbau als triste Mietkasernen vor,in der die Menschen einlogiert werden, um dort ein karges Dasein zu fristen.Nicht so in manchen Wiener Gemeindebauten, in welchen so mancher Politiker, somanche Politikerin und viele Protegés aus Politik und Wirtschaft ein sehrbequemes – und vor allem billiges - Auslangen findet.
    Dass jedoch dort, wo solche nicht wohnen, mit Verschönerungen undVerbesserungen für die MieterInnen gespart wird, sieht man am Beispiel desOlof-Palme-Hofs. Doch es kommt noch schlimmer, denn in manchen Fällen versuchtman mit allen Mitteln, den MieterInnen die Verschönerung der eigenenWohnbereiche zu verleiden und zu verbieten.

    Hier die Einzelheiten:

    - Stiege D: 52 Wohneinheiten, ab 4. Stock liegen die Gänge westseitig,Wohnungen ostseitig (hier als 6. Ebene gekennzeichnet. 10 Stockwerke, alsEbenen 3 bis 12 benannt, da das gesamte Gebäude insgesamt 8 Stiegen umfasst unddas Gelände abschüssig ist, bedingt… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2012-12-30


    Im Jänner wird das Gemeindebaublog fortgesetzt und es gibt einiges dazu zuberichten.

    Um Ihnen die Zeit bis dahin zu verkürzen ein interessanter Link:

    - mieterecho.at/

    Es ist hier jedoch zu betonen, dass nur kooperatives und vernetztes Handelndie Verantwortlichen von Wiener Wohnen und der Stadtregierung insgesamt dazubringen kann und wird, sich ernsthaft mit den Bedenken, Sorgen, Vorstellungenund Wünschen der Bevölkerung auseinanderzusetzen.

    Viel Erfolg für 2011,
    im Allgemeinen und in Bezug auf unsere Anliegen im Besonderen
    wünscht Ihnen herzlichst

    Stefan Svec [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2010-09-12

    Durch die bereits erwähnten Probleme mit der Statik, welche die Fertigstellung des Baues verzögerten und verteuerten, wurde manches zum Pfusch, vor allem aber etwas sehr Wichtiges: Die Schall- bzw. Geräuschisolierung.

    Die Stützwände bestehen aus Beton, die Trennwände aus Gipsplatten. Der Beton leitet jedes Geräusch weiter und wenn im zehnten Stock gebort wird so kann man im ersten Stock immer noch glauben, der Nachbar oberhalb hat seine Handwerkerstunde. Schlicht und einfach: Solcher Lärm ist im Normalfall nicht zu identifizieren, es sei denn es wird wirklich oberhalb gearbeitet, denn dann hört man es, wenn dort das Werkzeug auf den Boden gelegt wird. (Lediglich Lärm von den seitlichen Nachbarn dringt nicht durch.)

    Wir haben ober uns eine Familie, die im Wohnbereich der Kinder, d. h. über unserem Wohnzimmer, einen Schrank mit einer ausziehbaren Lade hat. Jedesmal wenn diese Lade auf- oder zugezogen wird, ist das laut genug zu hören, etwa wie ein… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2010-09-11

    - Eines der Probleme in der Bezugsphase war eine unselige und vertrottelteBestimmung, wonach in einem Wohnbau nur dann Gegensprechanlagen eingebautwerden durften, wenn ausnahmslos alle Mieter dem auch zustimmen würden. Bei 415Wohneinheiten ein aussichtsloses Unterfangen, wenngleich sich letztlich nurzwei oder drei Mieter querlegten. Aber diese gaben den Ausschlag und die sodringend notwenige Installation blieb aus.

    - Ein weiteres Problem waren und sind teilweise die Ärzte. Wir alle sindfroh dass wir sie haben, danke. Aber im Umfeld des Hauses hätte es genug Platzgegeben, um diesen ein eigenes Zentrum zu errichten. Dann wäre einerseits derZugang fremder Personen eingeschränkt worden und das üppige Warten an denLifttüren wäre auch ausgeblieben, ebenso die von allen zu tragenden Mehrkostendurch Strom und Liftabnützung. (Die Ärzte wurden sinnigerweise überwiegend injenen Stiegen einquartiert, wo nur ein Lift ist, nicht bei jenen, wo es derenzwei gibt.)

    Ob ein[Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2010-09-09

    Es war mitten in der Nacht von Freitag auf Samstag vergangener Woche, alsich plötzlich erwachte. Der Grund dafür war auch augenblicklich ausgemacht,denn es waren die Jungs unter uns, die wie verrückt herumschrien. Der nächsteBlick war jener auf den Wecker: 00:15 Uhr!

    Bis vergangenen Sonntag waren die letzten zwei Monate herrlich: Keinungezügeltes Herumschreien unter uns, kein Herumtoben, weder in der Wohnungnoch auf der Terasse. Es ist dies auch die einzige Zeit des Jahres, in der wirnicht unter teils extremer Lärmbelastung leiden und diese auch bereitsgesundheitliche Auswirkungen hatte.

    Es ist jetzt 15 Minuten nach Mitternacht und was zuviel ist, ist zuviel.Brief an den Bürgermeister? Vor der Gemeinderatswahl durchaus angebracht. Kopiean die Zeitungen? Na ja, vielleicht einmal kurz darüber berichtet, vielleichtauch nicht, ist ja wohl auch Alltag in den Wiener Gemeindebauten. Danachunvermeidlich: Die Decke des Vergessens und alles nimmt wieder den… [Weiterlesen]
  • Leben im Wiener Gemeindebau

    In den Wiener Tageszeitungen sind die Seiten voll mit (größtenteils bezahlten) Lobeshudeleien auf diese oder jene Glanzleistung der Gemeinde Wien. Dieses Blog soll aber zeigen, dass die Wahrheit der BürgerInnen von Teilen dieser Stadt anders aussieht als jene der Wiener Machthaber. Daher wird es in diesem Blog eben um das Zusammenleben im Wiener Gemeindebau, um die "Unterstützung" durch Wiener Wohnen gehen, aber auch um Erscheinungsformen und Mißstände in der näheren und weiteren Umgebung dieses Gemeindebaus.

    Um welchen Gemeindebau es geht? Um den Olof-Palme-Hof in der Per-Albin-Hansson-Siedlung in Wien-Favoriten.

    Herzlich Willkommen!


    PS.: Dieses Blog gibt es seit 2010 und wurde ursprünglich unter blog+de geführt. Nachdem dieses Service mit Ende 2015 eingestellt wurde so wurden die zwischen September 2010 und Juli 2015 erschienenen Artikel hierher übernommen. Das jeweilige Datum des Blogartikels wurde zu Beginn nachgetragen.

    Hierzu einige hilfreiche… [Weiterlesen]