Das Leben im Gemeindebau

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  • BLOGARTIKEL VON 2010-09-09

    Es war mitten in der Nacht von Freitag auf Samstag vergangener Woche, alsich plötzlich erwachte. Der Grund dafür war auch augenblicklich ausgemacht,denn es waren die Jungs unter uns, die wie verrückt herumschrien. Der nächsteBlick war jener auf den Wecker: 00:15 Uhr!

    Bis vergangenen Sonntag waren die letzten zwei Monate herrlich: Keinungezügeltes Herumschreien unter uns, kein Herumtoben, weder in der Wohnungnoch auf der Terasse. Es ist dies auch die einzige Zeit des Jahres, in der wirnicht unter teils extremer Lärmbelastung leiden und diese auch bereitsgesundheitliche Auswirkungen hatte.

    Es ist jetzt 15 Minuten nach Mitternacht und was zuviel ist, ist zuviel.Brief an den Bürgermeister? Vor der Gemeinderatswahl durchaus angebracht. Kopiean die Zeitungen? Na ja, vielleicht einmal kurz darüber berichtet, vielleichtauch nicht, ist ja wohl auch Alltag in den Wiener Gemeindebauten. Danachunvermeidlich: Die Decke des Vergessens und alles nimmt wieder den üblichen,den gewohnten Verlauf.

    Doch halt, wozu hat man denn eine sozialkritische Website, die seit etlichenJahren besteht und derzeit sanft vor sich dahinschlummert. Da an ein geruhsamesWeiterschlafen für mich nicht mehr zu denken war, beschloss ich irgendwanninmitten meines Sinnens, alle erwähnenswerten Ereignisse unseres Leidenswegesin einem speziellen Blog aufzuzeichnen und zu veröffentlichen.

    Dies sowohl für das Vergangene als auch alles Zukünftige. Alles jenes, wasunser Leben im Umkreis unseres Lebensmittelpunktes beeinflußt, egal jetzt, obes die Einkaufsmöglichkeiten, die gesellschaftlichen Umwälzungen, dieumliegenden Parkanlagen oder was auch sonst immer betrifft.

    Gesagt, getan! Hier ist es: Das Blog zum Leben im Wiener Gemeindebau.

    Herzlich willkommen.

    PS.: Ich habe immer noch gezögert, diesen Schritt zu setzen. Heute jedoch,Donnerstag den 9.9.2010, war zwischen 13:00 und 15:00 Uhr wieder Remmidemmiunter uns. Daher nochmals: Jetzt reicht es!

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