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  • BLOGARTIKEL VON 2011-02-02

    Im Wahlkampf zur Gemeinderatswahl 2010 ließ Herr Bürgermeister Dr. MichaelHäupl verlautbaren, es ginge ihm um „klare Regeln des Miteinanderlebens".
    Nun könnte man als Außenstehender bzw. Unbedarfter damit spekulieren, dasses solche bisher nicht gab, was eigentlich äußerst befremdlich wäre, wenn manüberlegt, wie lange die Wiener SPÖ hier schon uneingeschränkthauptverantwortlich ist.

    Gutmütige WienerInnen ebenso wie Wurschtigkeitsfanatiker könnten dieseAussage auch dahingehend interpretieren, dass die schon vorhandenen Regeln zumZusammenleben eben aufgrund der permantenten Überforderung unsererPolitikerInnen und Stadtbeamten durch die so vielfältigen Aufgaben desöffentlichen Lebens – hier eine Eröffnung, dort ein Bankett, dann wieder einanderes Festerl – nicht klar genug formuliert werden konnten, sogenanntes Amts-oder Beamtendeutsch eben.

    Lediglich die Eingeweihten wissen, dass jede Regel nur so gut ist, wie derenEinhaltung überprüft und eingefordert… [Read More]
  • BLOGARTIKEL VON 2012-12-30


    Im Jänner wird das Gemeindebaublog fortgesetzt und es gibt einiges dazu zuberichten.

    Um Ihnen die Zeit bis dahin zu verkürzen ein interessanter Link:

    - mieterecho.at/

    Es ist hier jedoch zu betonen, dass nur kooperatives und vernetztes Handelndie Verantwortlichen von Wiener Wohnen und der Stadtregierung insgesamt dazubringen kann und wird, sich ernsthaft mit den Bedenken, Sorgen, Vorstellungenund Wünschen der Bevölkerung auseinanderzusetzen.

    Viel Erfolg für 2011,
    im Allgemeinen und in Bezug auf unsere Anliegen im Besonderen
    wünscht Ihnen herzlichst

    Stefan Svec [Read More]
  • BLOGARTIKEL VON 2010-09-12

    Durch die bereits erwähnten Probleme mit der Statik, welche die Fertigstellung des Baues verzögerten und verteuerten, wurde manches zum Pfusch, vor allem aber etwas sehr Wichtiges: Die Schall- bzw. Geräuschisolierung.

    Die Stützwände bestehen aus Beton, die Trennwände aus Gipsplatten. Der Beton leitet jedes Geräusch weiter und wenn im zehnten Stock gebort wird so kann man im ersten Stock immer noch glauben, der Nachbar oberhalb hat seine Handwerkerstunde. Schlicht und einfach: Solcher Lärm ist im Normalfall nicht zu identifizieren, es sei denn es wird wirklich oberhalb gearbeitet, denn dann hört man es, wenn dort das Werkzeug auf den Boden gelegt wird. (Lediglich Lärm von den seitlichen Nachbarn dringt nicht durch.)

    Wir haben ober uns eine Familie, die im Wohnbereich der Kinder, d. h. über unserem Wohnzimmer, einen Schrank mit einer ausziehbaren Lade hat. Jedesmal wenn diese Lade auf- oder zugezogen wird, ist das laut genug zu hören, etwa wie ein… [Read More]
  • BLOGARTIKEL VON 2010-09-11

    - Eines der Probleme in der Bezugsphase war eine unselige und vertrottelteBestimmung, wonach in einem Wohnbau nur dann Gegensprechanlagen eingebautwerden durften, wenn ausnahmslos alle Mieter dem auch zustimmen würden. Bei 415Wohneinheiten ein aussichtsloses Unterfangen, wenngleich sich letztlich nurzwei oder drei Mieter querlegten. Aber diese gaben den Ausschlag und die sodringend notwenige Installation blieb aus.

    - Ein weiteres Problem waren und sind teilweise die Ärzte. Wir alle sindfroh dass wir sie haben, danke. Aber im Umfeld des Hauses hätte es genug Platzgegeben, um diesen ein eigenes Zentrum zu errichten. Dann wäre einerseits derZugang fremder Personen eingeschränkt worden und das üppige Warten an denLifttüren wäre auch ausgeblieben, ebenso die von allen zu tragenden Mehrkostendurch Strom und Liftabnützung. (Die Ärzte wurden sinnigerweise überwiegend injenen Stiegen einquartiert, wo nur ein Lift ist, nicht bei jenen, wo es derenzwei gibt.)

    Ob ein[Read More]
  • BLOGARTIKEL VON 2010-09-10

    Eine kleine Beschreibung zum Olof-Palme-Hof liefert Wikipedia,diese ist jedoch mehr als nur unvollständig, denn wie manche andere der WienerGemeindebauten hat auch dieser seine eigene Geschichte:In seiner Projektphasehieß dieser Bau „Zentrumsbau“, da er sich im Zentrum der PAH-Siedlung befindet,ebenso wie das Hansson-Zentrum.

    Er war eigentlich als Paradestück des kommunalen Wiener Wohnbaus geplant undhätte zu Beginn der Wiener Internationalen Gartenschau (WIG) im Frühling 1974fertiggestellt sein sollen. Der Zentrumsbau sollte das Gegenstück zu dergrößten österreichischen nicht-kommunalen Wohnhausanlage Wiens, dem WohnparkAlt-Erlaa werden. Aufgrund einer komplizierten Statik gab es jedochVerzögerungen, sodaß die ersten Wohnungen 1976, die letzten Wohnungen des415-Einheiten-Komplexes aber erst 1979 bezogen werden konnten.

    Die Infrastruktur war und ist sehr gut, denn durch das vorgelagerteHansson-Zentrum ist die Versorgung mit Waren aller wichtigen… [Read More]
  • BLOGARTIKEL VON 2010-09-09

    Es war mitten in der Nacht von Freitag auf Samstag vergangener Woche, alsich plötzlich erwachte. Der Grund dafür war auch augenblicklich ausgemacht,denn es waren die Jungs unter uns, die wie verrückt herumschrien. Der nächsteBlick war jener auf den Wecker: 00:15 Uhr!

    Bis vergangenen Sonntag waren die letzten zwei Monate herrlich: Keinungezügeltes Herumschreien unter uns, kein Herumtoben, weder in der Wohnungnoch auf der Terasse. Es ist dies auch die einzige Zeit des Jahres, in der wirnicht unter teils extremer Lärmbelastung leiden und diese auch bereitsgesundheitliche Auswirkungen hatte.

    Es ist jetzt 15 Minuten nach Mitternacht und was zuviel ist, ist zuviel.Brief an den Bürgermeister? Vor der Gemeinderatswahl durchaus angebracht. Kopiean die Zeitungen? Na ja, vielleicht einmal kurz darüber berichtet, vielleichtauch nicht, ist ja wohl auch Alltag in den Wiener Gemeindebauten. Danachunvermeidlich: Die Decke des Vergessens und alles nimmt wieder den… [Read More]
  • Leben im Wiener Gemeindebau

    In den Wiener Tageszeitungen sind die Seiten voll mit (größtenteils bezahlten) Lobeshudeleien auf diese oder jene Glanzleistung der Gemeinde Wien. Dieses Blog soll aber zeigen, dass die Wahrheit der BürgerInnen von Teilen dieser Stadt anders aussieht als jene der Wiener Machthaber. Daher wird es in diesem Blog eben um das Zusammenleben im Wiener Gemeindebau, um die "Unterstützung" durch Wiener Wohnen gehen, aber auch um Erscheinungsformen und Mißstände in der näheren und weiteren Umgebung dieses Gemeindebaus.

    Um welchen Gemeindebau es geht? Um den Olof-Palme-Hof in der Per-Albin-Hansson-Siedlung in Wien-Favoriten.

    Herzlich Willkommen!


    PS.: Dieses Blog gibt es seit 2010 und wurde ursprünglich unter blog+de geführt. Nachdem dieses Service mit Ende 2015 eingestellt wurde so wurden die zwischen September 2010 und Juli 2015 erschienenen Artikel hierher übernommen. Das jeweilige Datum des Blogartikels wurde zu Beginn nachgetragen.

    Hierzu einige hilfreiche… [Read More]