Artikel 24

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  • BLOGARTIKEL VON 2014-05-15

    Die Printausgabe der Presse berichtet diese Woche über Probleme undSchwierigkeiten für und mit Migranten, vor allem auf die türkischen Zuwandererbezogen. Einer dieser Artikel hat die Überschrift "WienerWohnen auf Türkisch".

    Neben anderen Aspekten kam auch das Wohnen im Gemeindebau zur Sprache. EinAbsatz davon wurde mit "Kaum Kontakt im Gemeindebau" betitelt. Dasses dabei wie überall immer wieder auch zu Problemen und Konflikten kommt isteine unbestreitbare Tatsache mit verschiedenen Ursachen. Dass es in Foren wiejenem der Presse auch immer wieder zu Hasstiraden auf MigrantInnen kommt,ebenso.

    Es ist mir aber schlicht unerklärlich, was die Zensur der Presse dazubewogen hat, einen Kommentar zu löschen, der sich eben auf das Zusammenlebenund verschiedene Probleme im Gemeindebau bezieht, an denen nicht nur jene leiden,die zugezogen sind, sondern auch jene, die sich mit diesen Zugezogenen inirgendeiner Form arrangieren wollen, sollen oder müssen.

    Der Kommentar… [Weiterlesen]
  • BLOGEINTRAG VON 2014-04-25

    Es ist sicher keine leichte und nicht immer auch eine angenehmeAngelegenheit, sich für die Gemeinschaft der MieterInnen eines Wohnhauseseinzusetzen. Zum einen heißt es dabei, die Aktivitäten der Hausverwaltung zuüberprüfen und dieser gegenüber die Interessen der MieterInnen zu wahren bzw.wenn es sein muss, diese auch durchzusetzen. Zum anderen bedeutet es aber auch,jene MieterInnen und deren Angehörige zur Ordnung zu rufen, welche auch dieselbstverständlichsten Regeln für friedliches Zusammenleben auf rücksichtloseArt und Weise mit Füßen treten.

    Es geht der und dem einzelnen Mietervertreter dadurch sicher so manches anFreizeit und Lebensqualität verloren, wenn man sich wirklich engagiert. Dankwird man im Normalfall dafür nicht erwarten dürfen.

    Wie überall bedarf es aber auch hier gewisser Fähigkeiten, um für dieAllgemeinheit nützlich tätig sein zu können. Da es sich bei denMietervertreterInnen in der Regel um ein Team handelt, sollte man… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-04-23

    Heute vormittags gegen 11:00 Uhr wurden die MieterInnen des Olof-Palme-Hofs von einem Mitarbeiter von Wiener Wohnen kontaktiert und es wurde uns mitgeteilt, dass wir in ca. vierzehn Tagen mit der Räumung und Demontage aller Gegenstände, somit auch der auf den Gängen vorhandenen Pflanzen, rechnen müßten. (Übrigens: Ein idealer Zeitpunkt für eine solche Info-Tour, zumindest für die Pensionisten.)

    Als Grund wurden einmal mehr die feuerpolizeilichen Bestimmungen genannt und auf Gefährdung bei Benützung der Fluchtwege hingewiesen. Auf eine Diskussion über Sinn und Zweck des Vorgehens in diesem speziellen Fall ließ sich der„Sonderreferent des Kundenmanagements Süd“ nicht ein. Er sei nur beauftragt worden, dieses Projekt umzusetzen, wem es nicht passe der möge versuchen, die Feuerschutzbestimmungen von Wien abändern zu lassen (eine Frechheit).

    Ihnen als unbeteiligtem Leser dieser Zeilen mag das verständlich sein, Sie denken wahrscheinlich, was wollen die wegen… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-04-08

    „Wiener Wohnen ist nach den Bedingungen des Wiener Feuerpolizeigesetzes verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass in den allgemein zugänglichen Räumen des Hauses keine brandgefährlichen Gegenstände lagern bzw. diese Gegenstände eine allfällige Brandbekämpfung durch die Feuerwehr nicht behindern.“ Wiener Wohnen, Schreiben v. 2013-07-29 (she. Foto).

    Soweit, so gut. Diese Bestimmungen kann man natürlich nachvollziehen, sowohl was die Brandbekämpfung als auch die allgemein zugänglichen Räume betrifft. Es sollte dort halt nicht aussehen wie die Vorbereitung auf den nächsten Flohmarkt im Hansson-Zentrum, um in der Gegend zu bleiben. Interessant dabei ist jedoch, dass die Blumen durch Wiener Wohnen einen so hohen Stellenwert erhalten, denn im Schreiben v. 29. Juli stehen sie hinter den Fahrrädern an zweiter Stelle, dann erst kamen „andere Gegenstände“ dran. Im Schreiben vom 17. März 2014 wurden sie an dritter Stelle genannt, dann die Bilder, ……

    Wie steht es aber[Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-04-07

    Es ist durchaus nachvollziehbar, dass auf vielen Gängen und in vielen Stiegenhäusern das Aufstellen von Blumen und Pflanzen sehr problematisch wäre, daher ist grundsätzlich verständlich, wenn die Hausordnung einen solchen Passus beinhaltet. Dies vor allem dann, wenn es sich um Stiegenhäuser handelt, wo je Stockwerk drei, vier oder mehr Wohnungstüren unmittelbar nebeneinander angeordnet sind. Es kann und darf jedoch nicht sein, dass dies anderswo nur deshalb auch so sein muss!

    Der Olof-Palme-Hof, einst Zentrumsbau genannt (Erstbezug 1976/77, Olof Palme 1986 gestorben), erstreckt sich am Abhang des Laaerbergs bergab und je nach Stiege gibt es vor allem in den oberen Etagen Gänge, die den Bau west- bzw. nordseitig abschließen, d. h. es sind nur auf einer Seite, zu den Höfen hin, Wohnungen angeordnet.

    Voraussetzungen:
    - Die Gänge sind vom Stiegenhaus (eine grindige Sache) und vom sehr geräumigen Aufzugvorraum durch Sicherheitstüren getrennt.
    - Die Gänge auf… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-04-05

    Im Allgemeinen stellt man sich einen Sozialbau als triste Mietkasernen vor,in der die Menschen einlogiert werden, um dort ein karges Dasein zu fristen.Nicht so in manchen Wiener Gemeindebauten, in welchen so mancher Politiker, somanche Politikerin und viele Protegés aus Politik und Wirtschaft ein sehrbequemes – und vor allem billiges - Auslangen findet.
    Dass jedoch dort, wo solche nicht wohnen, mit Verschönerungen undVerbesserungen für die MieterInnen gespart wird, sieht man am Beispiel desOlof-Palme-Hofs. Doch es kommt noch schlimmer, denn in manchen Fällen versuchtman mit allen Mitteln, den MieterInnen die Verschönerung der eigenenWohnbereiche zu verleiden und zu verbieten.

    Hier die Einzelheiten:

    - Stiege D: 52 Wohneinheiten, ab 4. Stock liegen die Gänge westseitig,Wohnungen ostseitig (hier als 6. Ebene gekennzeichnet. 10 Stockwerke, alsEbenen 3 bis 12 benannt, da das gesamte Gebäude insgesamt 8 Stiegen umfasst unddas Gelände abschüssig ist, bedingt… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2011-02-03

    Seit die Grünen in Wien mitregieren, ist der geforderte Ausbau deröffentlichen Verkehrsmittel wieder in aller Munde und die Kronenzeitungberichtet wieder in voller Länge. Doch wird hier nicht wieder mit zweierlei Maßgerechnet?

    Sicher ist es verständlich, wenn jemand aus persönlichem Interesse dagegenkämpft, eine neue Straße, Straßenbahn oder U-Bahn vor seinem Haus und Gartenhingeknallt zu bekommen. JedeR von uns würde es ebenso tun, um seine persönlicheHabe und seinen eigenen Lebensstandard zu schützen, es ist dies durchauslegitim.

    Anders ist es jedoch, wenn aus genau diesem Grund politische Bewegungengeschaffen oder politische Parteien zur Wahrung dieser Interessen mißbrauchtwerden. Man erinnere sich zurück an jene Zeiten, als Global 2000 den Bau derOstautobahn zu verhindern versuchte. Welch ein Glück, dass es ihr nichtgelungen ist, oder sehen Sie das anders?

    Man kann ja unseren StadtpolitikerInnen nicht gerade vorwerfen, von großenVisionen beseelt zu… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2011-02-02

    Im Wahlkampf zur Gemeinderatswahl 2010 ließ Herr Bürgermeister Dr. MichaelHäupl verlautbaren, es ginge ihm um „klare Regeln des Miteinanderlebens".
    Nun könnte man als Außenstehender bzw. Unbedarfter damit spekulieren, dasses solche bisher nicht gab, was eigentlich äußerst befremdlich wäre, wenn manüberlegt, wie lange die Wiener SPÖ hier schon uneingeschränkthauptverantwortlich ist.

    Gutmütige WienerInnen ebenso wie Wurschtigkeitsfanatiker könnten dieseAussage auch dahingehend interpretieren, dass die schon vorhandenen Regeln zumZusammenleben eben aufgrund der permantenten Überforderung unsererPolitikerInnen und Stadtbeamten durch die so vielfältigen Aufgaben desöffentlichen Lebens – hier eine Eröffnung, dort ein Bankett, dann wieder einanderes Festerl – nicht klar genug formuliert werden konnten, sogenanntes Amts-oder Beamtendeutsch eben.

    Lediglich die Eingeweihten wissen, dass jede Regel nur so gut ist, wie derenEinhaltung überprüft und eingefordert… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2012-12-30


    Im Jänner wird das Gemeindebaublog fortgesetzt und es gibt einiges dazu zuberichten.

    Um Ihnen die Zeit bis dahin zu verkürzen ein interessanter Link:

    - mieterecho.at/

    Es ist hier jedoch zu betonen, dass nur kooperatives und vernetztes Handelndie Verantwortlichen von Wiener Wohnen und der Stadtregierung insgesamt dazubringen kann und wird, sich ernsthaft mit den Bedenken, Sorgen, Vorstellungenund Wünschen der Bevölkerung auseinanderzusetzen.

    Viel Erfolg für 2011,
    im Allgemeinen und in Bezug auf unsere Anliegen im Besonderen
    wünscht Ihnen herzlichst

    Stefan Svec [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2010-09-12

    Durch die bereits erwähnten Probleme mit der Statik, welche die Fertigstellung des Baues verzögerten und verteuerten, wurde manches zum Pfusch, vor allem aber etwas sehr Wichtiges: Die Schall- bzw. Geräuschisolierung.

    Die Stützwände bestehen aus Beton, die Trennwände aus Gipsplatten. Der Beton leitet jedes Geräusch weiter und wenn im zehnten Stock gebort wird so kann man im ersten Stock immer noch glauben, der Nachbar oberhalb hat seine Handwerkerstunde. Schlicht und einfach: Solcher Lärm ist im Normalfall nicht zu identifizieren, es sei denn es wird wirklich oberhalb gearbeitet, denn dann hört man es, wenn dort das Werkzeug auf den Boden gelegt wird. (Lediglich Lärm von den seitlichen Nachbarn dringt nicht durch.)

    Wir haben ober uns eine Familie, die im Wohnbereich der Kinder, d. h. über unserem Wohnzimmer, einen Schrank mit einer ausziehbaren Lade hat. Jedesmal wenn diese Lade auf- oder zugezogen wird, ist das laut genug zu hören, etwa wie ein… [Weiterlesen]