Gemeindebau-Blog 7

Leben im Wiener Gemeindebau: In diesem Blog geht es einerseits um das Zusammenleben im Wiener Gemeindebau, zum anderen um die Beziehungen der MieterInnen zu Wiener Wohnen. Vor allem auch geht es um Erscheinungsformen und Missstände in diesem Bereich.

Artikel mit dem Tag „Mietervertretung“

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  • BLOGARTIKEL VON 2014-08-20

    Von der Bepflanzung einmal abgesehen gibt es natürlich auch noch andere Einschränkungen, die bei der Nutzung der Terrassen beachtet werden müssen bzw. zumindest sollten.

    - Keine Ablagerung von Gerümpel, Mist und anderen Sachen.
    Es kümmert sich jedoch in Wirklichkeit kein Mensch darum und wenngleich es nur einige wenige Terrassen sind, die so missbraucht werden, so gibt es natürlich Mieter, die dies entsprechend ausnutzen.
    - Kein offenes Grillen auf der Terrasse. Wird auch weitestgehend eingehalten.
    - Satellitenschüsseln und Markisen: Nur nach Ansuchen um Bewilligung.
    Für jede nicht offiziell genehmigte Installation ein Betrag von € 20,- und ich kann damit locker einen ausgedehnten Urlaub auf Mallorca verbringen. Diesbezüglich gibt es zusätzlich seit der Generalsanierung eine Vorschrift, die als wichtig bezeichnet wurde, an die sich vor allem aber die "neuen MieterInnen" überhaupt nicht halten. Die Frage wäre hier ob sie davon überhaupt wissen: Es darf bzw.[Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-05-15

    Die Printausgabe der Presse berichtet diese Woche über Probleme undSchwierigkeiten für und mit Migranten, vor allem auf die türkischen Zuwandererbezogen. Einer dieser Artikel hat die Überschrift "WienerWohnen auf Türkisch".

    Neben anderen Aspekten kam auch das Wohnen im Gemeindebau zur Sprache. EinAbsatz davon wurde mit "Kaum Kontakt im Gemeindebau" betitelt. Dasses dabei wie überall immer wieder auch zu Problemen und Konflikten kommt isteine unbestreitbare Tatsache mit verschiedenen Ursachen. Dass es in Foren wiejenem der Presse auch immer wieder zu Hasstiraden auf MigrantInnen kommt,ebenso.

    Es ist mir aber schlicht unerklärlich, was die Zensur der Presse dazubewogen hat, einen Kommentar zu löschen, der sich eben auf das Zusammenlebenund verschiedene Probleme im Gemeindebau bezieht, an denen nicht nur jene leiden,die zugezogen sind, sondern auch jene, die sich mit diesen Zugezogenen inirgendeiner Form arrangieren wollen, sollen oder müssen.

    Der Kommentar… [Weiterlesen]
  • BLOGEINTRAG VON 2014-04-25

    Es ist sicher keine leichte und nicht immer auch eine angenehmeAngelegenheit, sich für die Gemeinschaft der MieterInnen eines Wohnhauseseinzusetzen. Zum einen heißt es dabei, die Aktivitäten der Hausverwaltung zuüberprüfen und dieser gegenüber die Interessen der MieterInnen zu wahren bzw.wenn es sein muss, diese auch durchzusetzen. Zum anderen bedeutet es aber auch,jene MieterInnen und deren Angehörige zur Ordnung zu rufen, welche auch dieselbstverständlichsten Regeln für friedliches Zusammenleben auf rücksichtloseArt und Weise mit Füßen treten.

    Es geht der und dem einzelnen Mietervertreter dadurch sicher so manches anFreizeit und Lebensqualität verloren, wenn man sich wirklich engagiert. Dankwird man im Normalfall dafür nicht erwarten dürfen.

    Wie überall bedarf es aber auch hier gewisser Fähigkeiten, um für dieAllgemeinheit nützlich tätig sein zu können. Da es sich bei denMietervertreterInnen in der Regel um ein Team handelt, sollte man… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-04-23

    Heute vormittags gegen 11:00 Uhr wurden die MieterInnen des Olof-Palme-Hofs von einem Mitarbeiter von Wiener Wohnen kontaktiert und es wurde uns mitgeteilt, dass wir in ca. vierzehn Tagen mit der Räumung und Demontage aller Gegenstände, somit auch der auf den Gängen vorhandenen Pflanzen, rechnen müßten. (Übrigens: Ein idealer Zeitpunkt für eine solche Info-Tour, zumindest für die Pensionisten.)

    Als Grund wurden einmal mehr die feuerpolizeilichen Bestimmungen genannt und auf Gefährdung bei Benützung der Fluchtwege hingewiesen. Auf eine Diskussion über Sinn und Zweck des Vorgehens in diesem speziellen Fall ließ sich der„Sonderreferent des Kundenmanagements Süd“ nicht ein. Er sei nur beauftragt worden, dieses Projekt umzusetzen, wem es nicht passe der möge versuchen, die Feuerschutzbestimmungen von Wien abändern zu lassen (eine Frechheit).

    Ihnen als unbeteiligtem Leser dieser Zeilen mag das verständlich sein, Sie denken wahrscheinlich, was wollen die wegen… [Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-04-08

    „Wiener Wohnen ist nach den Bedingungen des Wiener Feuerpolizeigesetzes verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass in den allgemein zugänglichen Räumen des Hauses keine brandgefährlichen Gegenstände lagern bzw. diese Gegenstände eine allfällige Brandbekämpfung durch die Feuerwehr nicht behindern.“ Wiener Wohnen, Schreiben v. 2013-07-29 (she. Foto).

    Soweit, so gut. Diese Bestimmungen kann man natürlich nachvollziehen, sowohl was die Brandbekämpfung als auch die allgemein zugänglichen Räume betrifft. Es sollte dort halt nicht aussehen wie die Vorbereitung auf den nächsten Flohmarkt im Hansson-Zentrum, um in der Gegend zu bleiben. Interessant dabei ist jedoch, dass die Blumen durch Wiener Wohnen einen so hohen Stellenwert erhalten, denn im Schreiben v. 29. Juli stehen sie hinter den Fahrrädern an zweiter Stelle, dann erst kamen „andere Gegenstände“ dran. Im Schreiben vom 17. März 2014 wurden sie an dritter Stelle genannt, dann die Bilder, ……

    Wie steht es aber[Weiterlesen]
  • BLOGARTIKEL VON 2014-04-05

    Im Allgemeinen stellt man sich einen Sozialbau als triste Mietkasernen vor,in der die Menschen einlogiert werden, um dort ein karges Dasein zu fristen.Nicht so in manchen Wiener Gemeindebauten, in welchen so mancher Politiker, somanche Politikerin und viele Protegés aus Politik und Wirtschaft ein sehrbequemes – und vor allem billiges - Auslangen findet.
    Dass jedoch dort, wo solche nicht wohnen, mit Verschönerungen undVerbesserungen für die MieterInnen gespart wird, sieht man am Beispiel desOlof-Palme-Hofs. Doch es kommt noch schlimmer, denn in manchen Fällen versuchtman mit allen Mitteln, den MieterInnen die Verschönerung der eigenenWohnbereiche zu verleiden und zu verbieten.

    Hier die Einzelheiten:

    - Stiege D: 52 Wohneinheiten, ab 4. Stock liegen die Gänge westseitig,Wohnungen ostseitig (hier als 6. Ebene gekennzeichnet. 10 Stockwerke, alsEbenen 3 bis 12 benannt, da das gesamte Gebäude insgesamt 8 Stiegen umfasst unddas Gelände abschüssig ist, bedingt… [Weiterlesen]
  • Leben im Wiener Gemeindebau

    In den Wiener Tageszeitungen sind die Seiten voll mit (größtenteils bezahlten) Lobeshudeleien auf diese oder jene Glanzleistung der Gemeinde Wien. Dieses Blog soll aber zeigen, dass die Wahrheit der BürgerInnen von Teilen dieser Stadt anders aussieht als jene der Wiener Machthaber. Daher wird es in diesem Blog eben um das Zusammenleben im Wiener Gemeindebau, um die "Unterstützung" durch Wiener Wohnen gehen, aber auch um Erscheinungsformen und Mißstände in der näheren und weiteren Umgebung dieses Gemeindebaus.

    Um welchen Gemeindebau es geht? Um den Olof-Palme-Hof in der Per-Albin-Hansson-Siedlung in Wien-Favoriten.

    Herzlich Willkommen!


    PS.: Dieses Blog gibt es seit 2010 und wurde ursprünglich unter blog+de geführt. Nachdem dieses Service mit Ende 2015 eingestellt wurde so wurden die zwischen September 2010 und Juli 2015 erschienenen Artikel hierher übernommen. Das jeweilige Datum des Blogartikels wurde zu Beginn nachgetragen.

    Hierzu einige hilfreiche… [Weiterlesen]