Home

Impressum

Blog - neu

Arbeit

Arbeitslos?

Ausland

Bildung

Gesellschaft / Soziales

Gesundheit

Konsumenten-
schutz

Medien

Politik

Recht

Kommunales

Termine

Umwelt &
Verkehr

Vermischtes

Wirtschaft

----------------------

Meine Meinung

------------------

Serviceseiten

Spezialthemen
Lust auf Fremdsprachen?

------------------

FAQ

eigene Forenbeiträge

Archiv

Kontakt

Forum

Gästebuch

Links

Seiten-
verzeichnis

Zur Daten-
schutzerklärung

Copyright © 2003-2009
[Stefan Svec]. Alle Rechte vorbehalten.

Der Denker

Das Archiv

(2005)

Archiv-Inhalte:

2006 2005 2004 2003

zurück zum Archiv-Inhaltsverzeichnis

Inhalte für 2005

2005-12-21 - Ein neues Stadion für die Austria Wien?
Ja, sagen Herr Stronach und Herr Dr. Häupl!

2005-12-20 - Freigabe der Ladenöffnungszeiten?
Ja, unbedingt und überhaupt! - Warum eigentlich?

2005-12-20 - Neuer Rekord an Insolvenzen in Österreich
Mehr als 7000 Unternehmer, Österreich damit im Spitzenfeld.

2005-08-16 - Solidarität nimmt ab
Ein gutes Beispiel aus Südamerika 

2005-07-07 - Terroranschlag in London
Ein barbarischer Akt, ein Anschlag auf die freie Welt

2005-06-13 - Tschechien/Prag (Osten generell)
Vorsicht beim Geldwechseln!

2005-06-09 - ARD - SENDUNG "MONITOR"
"Agfa-Pleite - Wie ein Traditionsunternehmen platt gemacht wird."

2005-04-30 - Deutschland - Arbeitsmarkt
"Wir werden ab jetzt nie mehr die fünf Millionen überschreiten. Da können Sie Gift drauf nehmen!" 

2005-04-27- Europa der Angst und Depression
27 Prozent der Bevölkerung psychisch krank.

2005-04-22 - Deutschland: Siemens VDO produziert ab Mitte 2006 in Tschechien.
Die Planungen zur Verlagerung des Werks sind weiter gediehen, als man bisher zugegeben hat. 

2005-04-22 - Deutschland: Bertelsmann streicht bei Buchclub massiv Stellen.
In der Zentrale wird fast jeder fünfte Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz verlieren.

2005-04-22 - Religion
Berichterstattung über das Ableben von Johannes-Paul dem XXIII.

2005-04-21 - Ein klarer Fall von "Haifischkapitalismus"
Das hässliche Gesicht mit der typischen Charakteristik von Globalisierung

2005-04-09 - "Gratuliere! Ab heute sind Sie schuldenfrei."
Information für die Österreicherinnen und Österreicher: ....

2005-04-08 - Deutschland: Spät aber doch kommt die Wahrheit an das Tageslicht:
6,5 Millionen Arbeitslose

2005-03-29 - Was verstehe ich unter "dramatische Entwicklung"?  (2)
Am 28.2.2004 habe ich unter dieser Überschrift die aus meiner Sicht relevanten ....

2005-03-29 - Arbeitsmarkt - Österreich
Neue Arbeitsloseninitiative in Österreich:  ALS

2005-03-29 - Thema Armut:
Anstieg von Firmenneugründungen, Insolvenzen und Privatkonkursen.

2005-03-29 - Deutschland - Arbeitsmarkt 
Schmutzwäsche im Web - Mitarbeiter haben sich solidarisiert ....

2005-03-29 - Deutschland - entfesselter Kapitalismus
Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes Michael Sommer befürchtet "entfesselten Kapitalismus". 
  

nach oben

2005-12-21 - Ein neues Stadion für die Austria Wien?

Ja, sagen Herr Stronach und Herr Dr. Häupl!

Ja, aber nur .....

So hieß es vergangene Woche in den Medien:
"Der Herr Bürgermeister ließ verlauten, dass das geplante neue Stadion in Rothneusiedl nur dann in Frage käme, wenn es an eine öffentliche Hochleistungsverbindung – sprich: die U1 – angebunden werden kann."

Weiter ging es dann so: 
"Dadurch aber ist dieses Stadion fraglich, da mit der Planung für die Verlängerung der U1 noch nicht einmal begonnen wurde bzw. diese erst im Anfangsstadium steckt. Mit einer Fertigstellung könne daher frühestens im Jahr 2015 gerechnet werden."

Da brat mir doch einer einen Storch!

- Die Bewohner des Olof Palme Hofs (als unmittelbar betroffene Anrainer) haben schon vergangenes Jahr Informationen und einen Lageplan bekommen, wie die Trasse geplant ist bzw. verlaufen wird. Alle Stationen waren eingezeichnet, etc. etc.

- Heuer im Herbst wurde berichtet, die Vorbereitungen seien im Gange und schon weit fortgeschritten. Es gab weitere Einzelheiten, z.B. über eine geplante Verlegung der Straßenbahnlinie 67 usw. .

Nun, was stimmt jetzt wirklich? - Ich weiß es auch nicht!

Aber eines weiß ich sehr wohl:

Wie auch immer der Status dieser U1-Verlängerung ist, es ist auf jeden Fall ein Armutszeugnis, ein Armutszeugnis sowohl für die Stadt Wien als solches als auch für das Wiener Rathaus und die Wiener KommunalpolitikerInnen.

Warum? - Ganz einfach!

Viele Jahre wurde um die Verbindungsautobahn zwischen den Knoten Vösendorf und Schwechat gekämpft, seit vielen Jahren ist auch klar, dass daran kein Weg vorbei führt. (Anstatt an Simmering, wie man dort immer in der Werbung hört und sieht und was ja auch – rein zwangsläufig – durchaus stimmt).

Es wurde dabei jedoch eine riesige, eine absolut einmalige Chance vertan. Eine Chance, die so einmalig wäre, dass der Erfolg  ungeheuer wäre.

Ich kenne keine europäische Hauptstadt in Mitteleuropa, in der die Verbindungsautobahn – die Autobahn von West- nach Osteuropa und umgekehrt – unmittelbar an der Stadtgrenze vorbeiführt und es eine Möglichkeit gibt, direkt von dort – ein großes Parkhaus vorausgesetzt – direkt und ohne die geringsten Umschweife, ohne jegliches Umsteigen und binnen weniger Minuten im Herzen der Stadt, im Zentrum der Stadt zu sein..

In Wien hätte diese Chance bestanden, hätten die Damen und Herren Kommunalpolitiker der im Stadtparlament vorhandener Parteien einmal über ihren eigenen Horizont hinaus geschaut und vor allem gedacht. (Die Grünen nehme ich hiervon aus, denn es wäre grotesk, gegen die – unbedingt notwendige – Außenringautobahn zu sein und dann die Verlängerung der U-Bahn bis dorthin zu verlangen. Fairness muss sein!)

Welche Chance wäre es doch gewesen, auf großen Plakatwänden darauf aufmerksam zu machen, dass der Stefansplatz bzw. die Stadtmitte nur 10 Minuten von dort entfernt ist, wo man eben an der Stadt vorbei fährt. Zehn Minuten gemütlich in der U-Bahn und schon ist man im Zentrum! (An der Einstiegsstelle wäre ja auch ein Sitzplatz garantiert.)

Das hätte den Wiener Geschäftsleuten insgesamt sicherlich weit mehr Umsatz gebracht als jede Liberalisierung der Öffnungszeiten. Manch Reisender hätte die Chance sicherlich für einen kurzen Aufenthalt mit einem Zusatzeinkauf genützt, aber ... 

Und jetzt ist selbst eine etwaige Fertigstellung im Jahr 2015 äußerst ungewiss!

Vertan, vertan, sprach der Hahn, als er  .............. 

2005-12-28 - Ein Nachtrag:

Die Anrainer der Straßenbahnlinie 67 in Richtung Oberlaa dürften überhaupt zu den vergessenen, ungeliebten und benachteiligten Mitbewohnern Wiens gehören:

Bei nahezu allen Straßenbahnstationen Wiens, bei welchen der Individualverkehr deren Benützung erschwert, gibt es bereits bauliche Vorrichtungen wie Niveauerhöhung etc., die das Aus- und Zusteigen in die Straßenbahn erleichtern.

Nicht so jedoch beim 67-er mit den Stationen Troststraße und Schleiergasse. Unablässig kommt es dort zu Behinderungen, da die PKW und LKW den Zu- und Abgang versperren. Besonders alte Menschen und Menschen mit Kindern werden dadurch zutiefst verunsichert, ja sogar gefährdet. Besonders krass ist es stets dann, wenn das Aussteigen von Eltern mit Kinderwagen nahezu unmöglich gemacht wird.

Eine der möglichen Begründungen dafür, dass hier nicht längst etwas geschehen ist?  

Wie wäre es mit: 
"Hier kommt ja sowieso der U-Bahn-Ausbau!" 

Ja, aber wann? 2015? 2025? 2035? 

Wie im Lotto: "Alles ist möglich!"

nach oben

2005-12-20 - Freigabe der Ladenöffnungszeiten?
Ja, unbedingt und überhaupt!

Und warum? - Ja, warum eigentlich wirklich?

Darum:

  1. Damit die ausländischen Touristen einkaufen können, auch dann, wenn derzeit schon überall geschlossen ist.

  2. Damit die österr. Konsumenten nicht in die nördlichen (CZ), östlichen (SK, H) und südlichen (SLO) Nachbarländer ausweichen müssen.

nach oben

2005-12-20 - Neuer Rekord an Insolvenzen in Österreich

Mehr als 7000 Unternehmer heuer in Konkurs, Österreich damit im Spitzenfeld.

Auf einem Poster des AMS heißt es so oder so ähnlich:
"Sie suchen Arbeit? Hören Sie auf damit und machen Sie sich selbständig!"

Bitte, bitte, tun Sie nur das nicht! In den nächsten Tagen können Sie hier lesen, warum!

nach oben

2005-08-16 - Solidarität nimmt ab
Ein gutes Beispiel aus Südamerika (gut lediglich in Bezug auf "Beispiel"):
Trotz weltweiten Wirtschaftswachstums entstehen immer weniger neue Stellen. Kampf um Jobs läßt u.a. Mobbing am Arbeitsplatz zunehmen.
Nachzulesen unter:  Junge Welt.de

nach oben

2005-07-07 - Terroranschlag in London

"Ein barbarischer Akt, ein Anschlag auf die freie Welt"

Nun, kein Zweifel, es kann nicht darüber diskutiert werden, dass es sich um einen inakzeptablen Akt gegen die Menschlichkeit handelt.

Es muss jedoch erlaubt sein, all diese Geschehen der unmittelbaren Vergangenheit zu hinterfragen, es muss legitim sein und bleiben, all dies einer kritischen Betrachtung zu unterziehen.

Weiter unter "Meine Meinung"

PS.: Es sind auch alle Reaktionen auf meinen Forum-Beitrag im Online-Standard angeführt, inklusive meiner Antworten.

nach oben

2005-06-13 - Tschechien/Prag (Osten generell)

Ja, ja, ich weiß schon, Prag liegt westlicher als Wien. Ich habe mir das in meiner beruflichen Laufbahn oft genug angehört. Aber nichts desto trotz:

Geldwechsel:  Vermeiden Sie es prinzipiell, in einer Wechselstube Geld zu tauschen. Gehen Sie entweder in eine renommierte Bank (ich tu´s ja auch ungern, aber wenn es ausnahmsweise von Nutzen ist?) oder heben Sie von einem Bankomat ab.

Hier das Beispiel: Einer meiner Freunde wechselte vergangenes Wochenende bei einer Wechselstube € 50,- in CZK ein, weil der Kurs "ach so günstig" war. Die Wechselspesen waren dann weniger günstig: € 15,-!! Eine Anzeige wegen Wucherei nahm die Polizei nicht entgegen.

Trotzdem: Prag ist immer eine Reise wert! (Wenn Sie vor einer solchen stehen, kontaktieren Sie mich bitte, ich werde Ihnen gerne Tipps geben. Für betuchtes Klientel stehe ich gerne auch als Reiseleiter zur Verfügung! Gleiches gilt auch für Budapest! Ich kenne beide so gut wie meine Westentasche und die jeweilige Landessprache ist mir geläufig!)

nach oben

2005-06-09 - HEUTE - ARD - SENDUNG "MONITOR" 21:45 Uhr
"Agfa-Pleite - Wie ein Traditionsunternehmen platt gemacht wird."

Firmeninsolvenzen in Deutschland

In den letzten Wochen gab es mehrere Insolvenzmeldungen von zum Teil bedeutenden Firmen in den deutschen Medien. Manche davon waren in ihrer Entwicklung nur schwer nachzuvollziehen und sollten hier später noch hinterfragt werden. 

Hoffentlich gibt auch die obgenannte Sendung Aufschlüsse darüber. Bitte ansehen!

Für alle jene, die zu diesem Zeitpunkt verhindert sind:

In Video- und Text-Format unter http://www.monitor.de zu finden, und zwar ab 10.6.05 ab ca. 16:00 Uhr!

nach oben

2005-04-30 - Deutschland - Arbeitsmarkt
"Wir werden ab jetzt nie mehr die fünf Millionen überschreiten. Da können Sie Gift drauf nehmen!" So lautet die Aussage des deutschen Wirtschaftsminister Wolfgang Clement am Mittwoch dieser Woche!

Diese Woche gingen Meldungen von Hoffnung und Zuversicht durch die Medien, nicht nur durch die deutschen: 
Zahl der Arbeitslosen in Deutschland gesunken! .. und so weiter, und so fort. 
Abgesehen davon, dass selbst der Chef der deutschen BA noch vor wenigen Tagen selbst zugab, dass die Zahl der Erwerbsarbeitslosen tatsächlich weit über 6 Mio. liegt, werden die Menschen in unserem Nachbarland für dumm verkauft. 
Denn wer glaubt, mit einem Ersatz hochwertiger, gut bezahlter Arbeitsplätze durch Mini-Jobs, Ich-AGs und Ein-Euro-Jobs den Staatshaushalt und das Sozialsystem abzusichern, gehört zu den unverbesserlichen Optimisten. Ja, es stimmt schon: Krankbeten ist lebensgefährlich, aber wie soll in solchen Fällen Gesundbeten (vor allem durch Wegschauen) helfen, egal ob in Deutschland oder anderswo? 

nach oben

2005-04-27 - Europa der Angst und Depression

27 Prozent der Bevölkerung der EU sowie Islands, Norwegens und der Schweiz - das sind mehr als ein Viertel - leiden an  psychischen und neurologischen Erkrankungen. 

Die Belastungen in Beruf, Familie und Ängste vor Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit machen immer mehr Bürger in der EU psychisch krank.

Quelle:  Die Welt.de

nach oben

2005-04-22 - Deutschland: Siemens VDO produziert ab Mitte 2006 in Tschechien. 
Die Planungen zur Verlagerung des Werks sind weiter gediehen, als man bisher zugegeben hat. 

Aber halb so schlimm: Im Stammwerk  innovative Produkte geplant, "allerdings nur möglich, wenn sich Belegschaft flexibel zeige.

Flexibel heißt in diesem Fall: Verlängerung der Wochenarbeitszeit von 35 auf 40 Stunden, Verzicht auf Pausen und Einschnitte in Weihnachts- und Urlaubsgeld. Dann würden 800 AP gerettet. 
Als was würden Sie das bezeichnen?
Gästebuch

Nachzulesen in Die Welt.de

nach oben

2005-04-22 - Deutschland: Bertelsmann streicht bei Buchclub massiv Stellen.
In der Zentrale wird fast jeder fünfte Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz verlieren. =
minus 70 MA
Weiters: Verlängerung der Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden und Gehaltsverzicht.
Bertelsmann ist die Muttergesellschaft von Donauland.
Nachzulesen unter
Netzeitung.de

nach oben

2005-04-22 - Religion - Berichterstattung über das Ableben von Johannes-Paul dem XXIII.


Eigentlich passen mir Themen zu  "Religion" nicht ganz in die Rubrik Vermischtes. Andererseits kann und möchte ich keinen neuen Bereich dafür einrichten, da mir alleine schon die Berichterstattung für den dahingeschiedenen Papst ganz gehörig gegen den Strich ging.

Um es klar zu stellen: Es ist ein menschliches und demokratisches Recht jedes Menschen, sein religiöses Weltbild selbst zu bilden und zu hegen und zu pflegen. 

Aber einen Teil von nunmehr bereits an die 50 % der Bevölkerung, der entweder nicht oder nicht mehr auf den Alleinanspruch der katholischen Kirche dressiert ist derart mit Einseitigkeit zu überschütten, ist erschütternd. 

nach oben

2005-04-21 - Ein klarer Fall von "Haifischkapitalismus"
Das hässliche Gesicht mit der typischen Charakteristik von Globalisierung der schlimmsten Art. Und weiter: "SPD, sind das Unterstützer nach Ihrem Geschmack?" - "Sicher nicht, dafür hat die SPD zu viel versaut." 
Betrieb gekauft, Vertrieb einverleibt, Werk wird geschlossen - nachzulesen unter Junge Welt.

Das ist auch mein Lesetipp für diese Woche: 
Klare und gut fundierte Berichte und Aussagen:
Junge Welt.de

nach oben

2005-04-09 - "Gratuliere! Ab heute sind Sie schuldenfrei."
Information für die Österreicherinnen und Österreicher:


Herzlichen Dank, Herr Finanzminister!

Unter diesem Aufhänger wurde in einigen österreichischen Printmedien am 9. April 2005 eine ganzseitige Anzeige geschaltet, die mit "Ihre ÖIAG" gezeichnet war. 

Ich gratuliere hiermit nun meinerseits zur bestmöglichen Verhöhnung all jener Österreicherinnen und Österreicher, die vor lauter wirtschaftlicher Sorgen nicht mehr wissen, wo vorn und hinten oder oben und unten ist. Man mag sich nur die Beiträge von 2005-03-29 zum Thema Armut hier weiter unten ansehen, um zu wissen, was es geschlagen hat.

Wie heißt es doch so schön:  "Wer den Schaden hat, der braucht sich um den Spott nicht zu sorgen!" 

Herzlichen Dank, Herr Finanzminister! Sie werden mir auch nach und vor allem bei der nächsten Wahl unvergesslich bleiben. Ich hoffe, dieser Zeitpunkt kommt bald!

nach oben

2005-04-08 - Deutschland: Spät aber doch kommt die Wahrheit an das Tageslicht:   
6,5 Millionen Arbeitslose

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit gesteht diese bittere Pille - nicht nur für Deutschland - nunmehr ein.

Die nächste dringende Frage daher:
Wann kommt die Wahrheit, sprich "die tatsächlichen Zahlen für Österreich" endlich auf den Tisch?

Und dann:  Wann geschieht endlich etwas?

Der Artikel ist nachzulesen in Die Welt.de 

nach oben

2005-03-29 - Thema Armut:
Anstieg von Firmenneugründungen - ebenso wie von Insolvenzen und Privatkonkursen.

* Der ORF brachte in seinen "Zeit im Bild"-Sendungen wieder einen groß aufgemachten Bericht über die Vielzahl von Firmengründungen im vergangenen Jahr. Konkret habe es 31.500 Neugründungen gegeben. (Über die Bezeichnung "Nachhaltige Neugründung" für Unternehmen, welche die ersten sechs Monate überstehen, möge sich jede/r LeserIn ihr bzw. sein eigenes Urteil bilden).
Zum ORF-Bericht geht es hier.

* Einen Tag später berichtet der Standard von einem neuerlichen Ansteigen der Insolvenzen sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Privatkonkursen. 
Laut Standard gab es 2004 einen Anstieg um 12 % auf 1600 zahlungsunfähige Privatpersonen, wovon ein nicht geringer Teil auf überbordendes Konsumverhalten vor allem junger Menschen - sprich Handygebühren - zurückzuführen sei.
Zur Standard-Meldung von 2005-03-29

Verschwiegen wird hier zweierlei: 
1. Die Zahl der zahlungsunfähigen Privatpersonen ist todsicher um ein Vielfaches höher, denn viele verschuldete Menschen schaffen es nicht, die für eine Privatinsolvenz notwendigen Bedingungen zu erfüllen.

2. Ein nicht unbeachtlicher Teil dieser Personen war vordem selbständig, zumeist als Einzelunternehmer bzw. als Bürgschaft für einen solchen. Dies betrifft vor allem Ehefrauen, die für ihren Ehegatten als Bürgen in Kreditverträge eingetreten sind, oft genug wider besseres Wissen und ohne entsprechende Beratung. Auch werden immer wieder Fälle bekannt, wo sich der Göttergatte dann aus dem Staub macht oder dubiose Schlupflöcher findet, sich seiner Verpflichtungen zu entledigen und sich seine Ex alleine mit den Gerichtsvollziehern, Bankberatern und Inkassobüros herumschlagen muss. 

Diese Gruppe betrifft es umso mehr, als viele dieser ehemaligen Unternehmer keinen (oder erneut keinen) Arbeitsplatz finden, teils keinen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung haben und auch vom zumeist äußerst dürftigen Einkommen der Notstandshilfe nicht die geringste Chance haben, sich mittels Privatinsolvenz bzw. Schuldenregulierung ihrer Gläubiger zu entledigen.

Auch die sowieso geringe Chance, mittels Network Marketing zu reüssieren, bleibt ihnen vorenthalten, denn die Handelskammer verweigert ihnen die Ausstellung eines Gewerbescheins. (Die sogenannte zweite Chance, in anderen westlichen Ländern so sehr gepriesen, ist in Österreich - und auch in Deutschland - reine Illusion oder besser gesagt nahezu "eine Lüge".

Deshalb mein dringender Rat an Sie: Wenn Sie sich schon unbedingt selbständig machen wollen, um sich zu verwirklichen oder der Arbeitslosigkeit entkommen wollen, so lesen Sie bitte vorher - ebenso unbedingt - das Buch
 
"Tatort Banken : Österreich, Schuldenfalle Europas - Eine Tatsachenverdichtung" 
von Alexander A. Maly, dem Leiter der Wiener Schuldnerberatung.
(Siehe auch www.tatort-banken.at = Link ist leider obsolet)

nach oben

2005-03-29 - Was verstehe ich unter "dramatische Entwicklung"?  (2)

Am 28.2.2004 habe ich unter dieser Überschrift die aus meiner Sicht relevanten drei Phasen des Arbeitsplatzverlustes skizziert, hier auf dieser meiner Homepage ebenso wie in einem der Standard-Foren. 
Die Resonanz darauf ließ zu wünschen übrig und wie so oft ergriffen eher die Zweifler das Wort. Einer derjenigen, deren Denken wohl eher kürzer denn länger griff, erklärte mir, er sähe bislang noch kein Anzeichen der zweiten Phase bzw. des Beginns einer solchen.
Seither gab es aber wieder unzählige Medienberichte und -meldungen, der stetiges Aufzeigen an dieser Stelle wohl eher Ermüdung und Abstumpfen denn Aufrütteln zur Folge gehabt hätte.

Nun gibt es aber wieder ein schönes Beispiel dafür, dass diese Theorie nicht dem Daumen entstammt sondern doch eher aus jener grauen Masse, die - zumeist, aber in unterschiedlicher Quantität und Qualität - in den Gehirnschalen zu finden ist.

Überzeugen Sie sich bitte anhand eines Artikels der Welt von heute selbst: 
Deutsche Hausgerätebauer streichen Stellen

Reaktion auf Preisdruck durch ausländische Konkurrenz - AEG/Electrolux-Werk in Nürnberg gefährdet

(Übrigens: Eine entsprechende Meldung gab es heute früh auch auf dem Online-Standard. Jetzt, um ca. 17:00 Uhr, ist sie wieder weg. Wohl eher uninteressant, vor allem für die österreichischen Zulieferfirmen, oder?)

Hier geht es zum ursprünglichen Beitrag von 2004-02-28

nach oben

2005-03-29 - Deutschland - Arbeitsmarkt 
Der Spiegel: Schmutzwäsche im Web

Mitarbeiter haben sich solidarisiert und ihre Unternehmen im Web angeprangert.

Im allgemeinen sind arbeitslose Menschen sehr schwer dazu zu motivieren, sich für irgendwelche Aktionen oder Initiativen zu engagieren. Selbst in diesen Initiativen wird in der Regel viel mehr geklagt und gejammert denn konstruktiv diskutiert und gehandelt. 

Verständlich dann, wenn man weiß, wie schlecht es zumeist um den Gemütszustand der Betroffenen einerseits und der praktisch nicht gegebenen Möglichkeiten, diesen zu verbessern, bestellt ist. (Dazu demnächst mehr).

In Deutschland haben sich jedoch Mitarbeiter im Web solidarisiert und ihre (teils ehemaligen) Unternehmen angeprangert. Es mag das wohl nicht jedermanns Geschmack sein und man sollte sich eigentlich fragen, ob das eine sinnvolle, eine konstruktive Aktion ist. 

Aber man muss diesen sicher nicht ohne Ursachen Erbitterten und Enttäuschten, um die Absicherung ihrer Existenz betrogenen Menschen zumindest attestieren, dass sie etwas zu bewegen imstande sind, auch wenn der Endzweck fraglich ist.

Lesen Sie hier den Bericht des Spiegel von 2005-03-29

nach oben

2005-03-29 - Arbeitsmarkt - Österreich
Neue Arbeitsloseninitiative in Österreich:  ALS

Auch in Österreich gibt es noch Menschen, die nicht nur bereit sind, Aktivitäten gegen die bedrückende und nahezu aussichtslose Situation am Arbeitsmarkt zu setzen, sondern die auch die nötige Tatkraft dafür aufzubringen in der Lage sind.

Ich freue mich daher sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass es seit kurzem eine neue Arbeitsloseninitiative gibt, deren Gründer von Tatenkraft nur so strotzt. Diese Gruppe nennt sich "Arbeitsloseninitiative ALS". 
www.als.liwest.at

Besonders interessant finde ich, dass die Arbeitsloseninitiative ALS auch Jobgesuche von Arbeitslosen in ihr Web-Programm aufnimmt. Dem Vernehmen nach ist dieser Teil der Homepage des Vereins im Aufbau begriffen. Übrigens sehr, sehr schade, dass bisher noch kaum eine der "alteingesessenen Initiativen" auf diese Idee gekommen ist.

Die Arbeitsloseninitiative ALS hat auf ihrer Homepage auch einen Ideenpool und unter  ideen.als@liwest.at ein Ideenpostfach eingerichtet. Es wird spannend sein, zu beobachten, wie sich dieses entwickeln wird.

Viel Glück und viel Erfolg, liebe Leute vom ALS!

nach oben

2005-03-29 - Deutschland - entfesselter Kapitalismus
Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes Michael Sommer befürchtet "entfesselten Kapitalismus". 
  
Wirtschaftliche Lage werde benutzt, um Arbeitnehmerrechte abzubauen.  Zum Artikel von Netzeitung.de

Den Arbeitgebern wurde vorgeworfen, die angespannte wirtschaftliche Lage zu nutzen, um Arbeitnehmerrechte abzubauen.
Nun, auch das kennen wir bereits. Vor allem aber kennen wir das Bemühen mancher Arbeitgeber, die Löhne und Gehälter ihres Personals so weit nach unten zu drücken, wie es eben geht, und ohne Rücksicht darauf, ob dieses nun geistig kündigt oder nicht. Ist ja auch egal, andere Arbeitsplätze sind ja sowieso Mangelware.
Der Grund dafür: Die Heilige Kuh Profit.

nach oben

2006 2005 2004 2003

Sponsored by:  

Bitte beachten Sie:
www.der-denker.eu ist für die Inhalte externer Links nicht verantwortlich.

Zur Datenschutzerklärung

Aktualisierung:  2009-05-22

nach oben