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Inhalte
für 2004 |
2004-08-30 - Österreich - Ara-Schuhfabrik
in Feldkirchen/Ktn.
Ara-Schuhfabrik in Feldkirchen/Ktn. baut wieder 70 Arbeitsplätze ab.
2004-08-30 - Österreich - Steirisches
Autohaus in Konkurs
Autohaus Jagersberger in Graz/Weiz/Gleisdorf ist insolvent, 74 Jobs weg
2004-08-30 - BRD - Der deutsche Handel
.... rechnet damit, weitere 20.000 (!) Jobs abbauen zu müssen.
2004-08-30 - BRD - Deutscher
Mittelstand goes East
Nach den Großkonzernen
kehren nun auch immer mehr Mittelständler dem Standort Deutschland den
Rücken zu.
2004-06-30 - Zahl
der Pleiten auf wird auf 6000 steigen
Das heißt, auch die Zahl der
Arbeitsplätze wird weiter sinken
2004-04-01
- Ein April-Scherz gefällig?
eBay
und BA versteigern Arbeitslose
Nun, es gibt gute, intelligente, dumme und schlechte Aprilscherze.
2004-04-01
- Jetzt wird es eng mit den Arbeitsplätzen bei
Siemens
Es werden Arbeitszeit sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld in Frage gestellt.
2004-03-31
- Letzter Arbeitstag bei Carrera-Optyl
dazu beim ORF die Journal Panorama-Sendung:
Das Ende von Carrera-Optyl -
Großteil der Entlassenen bleibt arbeitslos
2004-03-01
- Arbeitsloseninitiativen, Rentnergruppen etc.
Die Welt: "Das ist keine schöne Gesellschaft."
2004-03-01
- Unsere Politiker gehören zu den
bestbezahlten in der EU.
- Unsere Politiker verdienen im Vergleich zu den Managern in der Wirtschaft zu
wenig.
2004-02-25
- ASCHERMITTWOCH
Für
mich zählt der Aschermittwoch zu den traurigsten Tagen des gesamten
Jahres, wenn er nicht überhaupt der traurigste von allen ist:
2004-02-25
- CARRERA-Optyl - Reminiszenzen
an den 9.11.2003
Erinnern
Sie sich noch an die Worte von Herrn Dr. Bartenstein?
2004-02-25
- Unruhen unter den slowakischen Roma
Jawohl,
Herr Ministerpräsident Zdurinda, Sie haben Recht!
Es
handelt sich tatsächlich um kriminelle Elemente, die für die
2004-02-23
- JOBABBAU GEHT UNGEBREMST WEITER
Quelle:
Der Standard - Hotel
ohne Personal
Weit gehender Verzicht auf Mitarbeiter -
2004-02-21
- Jeder fünfte Pole ohne Arbeit
Warschau.
Die Zahl der Arbeitslosen ist in Polen im Jänner um 117.000 auf 3,3
Millionen gestiegen, te
2004-02-20
- Konsumverhalten der Bevölkerung
...
spricht gegen nachhaltigen Konjunkturaufschwung
2004-02-19
- Vorboten
der Armut
Armut
im Vormarsch - das sind die Auswirkungen:
2004-02-12
- Neues Mietrecht geplant (Quelle:
ORF 1 - Mittagsjournal)
Dr. Böhmdorfer und die Abwärtsspirale
2004-02-12
- Offener
Brief an Herrn
Wirtschaftskammerpräsidenten Leitl
Sehr
geehrter Herr Präsident Leitl, nachfolgend
eine Klarstellung zu der von Ihnen initiierten Werbekampagne, die derzeit
in den Medien läuft:
2004-02-10
- Debatte im österr. Parlament
Aussage
von Herrn Josef Cap, SPÖ - Aufforderung an die ÖVP: Bitte streichen Sie das Wort SOZIAL, streichen Sie das Wort
CHRISTLICH
2004-02-09
- Offener
Brief an Herrn Bundeskanzler Dr. Schüssel
Aufforderung zur Regierungsumbildung
2004-02-09
- My Song for Wolfi
2004-02-04
- Kann man Politiker erziehen? Und wenn,
dann wie?
2004-02-03
- Vorboten der Armut:
Immer mehr gefährliche Amateure als Täter
2004-01-29 -
Vorboten der Armut:
Anschaffen
gehen wegen der Stromrechnung: Die neue Armutsprostitution
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Inhalte
2004 |
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2004-08-30 - Österreich - Ara-Schuhfabrik
in Feldkirchen/Ktn.
Ara-Schuhfabrik in Feldkirchen/Ktn. baut wieder 70 Arbeitsplätze ab, nachdem man schon
vor zwei Jahren das Werk in Griffen mit 100 Beschäftigten geschlossen
hat. Quelle: ORF-Teletext / Kurier: http://www.kurier.at/wirtschaft/722751.php
Kommentar: Das ist sicher eine der wenigen
Branchen, wo solche Schritte auch von der Notwendigkeit nachvollziehbar
sind. Aber auch hier spielt die Osterweiterung eine große Rolle. So
wurden vor dem 30.4.2004 in Ungarn große Mengen von asiatischen
Billigstschuhen gepunkert, um sie dann mit ungarischem Ursprung in der EU
absetzen zu können. Es lebe die Globalisierung und der Geschäftssinn
einiger weniger.
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2004-08-30 - Österreich - Steirisches
Autohaus in Konkurs
Autohaus Jagersberger in Graz/Weiz/Gleisdorf ist insolvent, davon
betroffen sind 74 Dienstnehmer (darunter 18 Lehrlinge) und über 80
Lieferanten, die auf jeden Fall durch den Finger schauen. ....
Etwas unterhalb steht zu lesen: Die Ursache der Insolvenz ist nicht
bekannt, so der AKV, es dürfte jedoch in den vergangenen Jahren
"gravierende Differenzen" zwischen dem Unternehmen und der
Hausbank gegeben haben. Die jährlich erwirtschafteten Verluste von rund
500.000 Euro entsprächen im Wesentlichen dem jährlichen Zinsendienst,
wodurch im operativen Bereich ein ausgeglichenes Ergebnis vorliege.
Quelle: Kurier: http://www.kurier.at/wirtschaft/722732.php
Kommentar: Nur die Banken haben wieder einmal ihr Schäfchen im
Trockenen, denn die Liegenschaften sind mit deren Pfandrechten belastet.
Das Fettgedruckte möge man sich bitte auf der Zunge zergehen
lassen.
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2004-08-30 - BRD - Der deutsche Handel
.... rechnet damit, weitere 20.000 (!) Jobs abbauen zu müssen. Quelle:
ARD-Teletext.
Kommentar: Dem sei noch hinzuzufügen, dass im
Nachsatz gemeint war, diesmal würde es nicht das Verkaufspersonal
treffen, sondern die Beschäftigten in der Logistik etc. etc. - Auch
nachvollziehbar, denn dann müsste man wohl ganz auf Selbstbedienung
umstellen. Denn eine/n Verkäufer/in zu finden, die noch dazu freundlich,
hilfsbereit und vor allem kompetent ist, wird schön langsam zum
Glückstreffer.
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2004-08-30 - BRD - Deutscher
Mittelstand goes East
Nach den Großkonzernen
kehren nun auch immer mehr Mittelständler dem Standort Deutschland den
Rücken zu. Die Zahl der kleineren und mittleren Betriebe, die im Ausland
investieren wollen, stieg in einem Jahr überdurchschnittlich auf
mittlerweile 36 Prozent an. Quelle: ZDF-Teletext.
Kommentar: Die Anpassung des Lebensstandards der postkommunistischen
Staaten an jenen der westlichen Industrieländer haben wir uns wohl doch
anders vorgestellt, oder? Wer von uns wusste schon, dass das eher
umgekehrt geplant war und jetzt von Wirtschaft und Politik auch so
umgesetzt wird?
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2004-06-30 - Zahl
der Pleiten auf wird auf 6000 steigen
Das heißt, auch die Zahl der
Arbeitsplätze wird weiter sinken
Das heißt, auch die Zahl der
Arbeitsplätze wird weiter sinken, ebenso die Höhe der Steuereinnahmen,
dafür steigen die Ausgaben für das gesamte Sozialsystem, nicht nur für
die Arbeitslosenversicherung, auch für das Gesundheitswesen etc. etc.
Quelle: ORF
Wann wird die Öffentlichkeit -
und jeder Einzelne von uns - endlich verstehen, dass nur unzählige
verschiedene Gegebenheiten ein Ganzes ergeben.
So kann es weder für die
österreichischen Gewerbetreibenden noch für die unselbständig
Beschäftigten egal sein, ob Österreich - dank zweier sozialistischer
Finanzminister und dem Wirtschaftsteil der schwarzen Reichshälfte -
weltweit das schärfste Insolvenz- bzw. Pfändungsrecht hat, etwas was im
angelsächsischen Teil dieser Welt großteils unbekannt ist.
(she. www.tatort-banken.at).
Daher gibt es beispielsweise in
Österreich eines nicht, wofür die "Neue Welt" bekannt und
berühmt wurde: In Österreich gibt es für Unternehmer
keine zweite und schon gar nicht eine sogenannte dritte Chance, nie und
nimmer.
Umso schändlicher, dass
Wirtschaftskammer und AMS derzeit den Zulauf zur Selbständigkeit weiter
forcieren. Höchst unverantwortlich, denn jeder halbwegs gut Informierte
weiß, dass Selbständigkeit in Österreich im Normalfall ein Unding
ist.
- Sie
glauben es nicht? Gut, aber bitte beweisen Sie mir doch, dass Sie recht haben!
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2004-04-01
- Ein April-Scherz gefällig?
eBay
und BA versteigern Arbeitslose
Nun, es gibt gute, intelligente, dumme und schlechte Aprilscherze. Damit
leider nicht genug, gibt es auch gemeine, ja niederträchtige
Aprilscherze: Hier ein äusserst geschmackloses Beispiel aus deutschen
Landen:
Die
deutsche Zeitschrift "internetworld.de"
verbreitete unter Code Nr. 0404014 folgende Nachricht:
eBay
und BA versteigern Arbeitslose
Formblatt zur Teilnahme am Programm (.pdf, 17 KB)
Tiefer
geht es bald nicht mehr.
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2004-04-01
- Jetzt wird es eng mit den Arbeitsplätzen bei
Siemens
Es werden Arbeitszeit sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld in Frage gestellt.
Ein Präzedenzfall droht - nicht nur für Deutschland?
Quelle:
Handelsblatt.de
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2004-03-31
- Letzter Arbeitstag bei Carrera-Optyl
dazu beim ORF die Journal Panorama-Sendung:
Das Ende von Carrera-Optyl -
Großteil der Entlassenen bleibt arbeitslos - Ö1 - Journal Panorama -
2004-03-31 - 18:25 Uhr.
... mehr dazu im
ORF
Und
nochmals: Erinnern
Sie sich noch an den 9.11.2003?
Erinnern
Sie sich noch an die Worte von Herrn Dr. Bartenstein?
Nein?
Dann klicken Sie bitte hier
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2004-03-01
- Unsere Politiker gehören zu den
bestbezahlten in der EU.
- Unsere Politiker verdienen im Vergleich zu den Managern in der Wirtschaft zu
wenig.
Also was jetzt? Welche der in den
letzten Wochen durch die Medien gegangenen Meldungen ist gerechtfertigt? Was
heißt eigentlich "VERDIENEN"?
Unter VERDIENEN versteht man die
ABGELTUNG JENER LEISTUNG, die jemand vollbracht hat.
Wenn diese/r jemand - wo, wann und
wofür auch immer - für seine Leistung eine Abgeltung erhält, die schon lange
zuvor durch Verträge und Vereinbarungen fixiert wurde, so heißt das noch lange
nicht, dass er sich die Bezahlung in der vereinbarten Höhe auch tatsächlich
"verdient" hat.
Besonders krass ist das bei unseren
Bundes- und Kommunalpolitikern. Hier stellt sich die dringende Frage: Was
erhalten sie an vereinbartem Entgelt für ihre Leistung, und warum gibt es keine
Vereinbarung darüber, was sie im Sinne des Auftrages des österreichischen
Volkes zu leisten hätten?
Kurz gefasst: Was würden sie sich
aufgrund ihrer Leistung auch wirklich verdienen? An Leistung für das
Wohlergehen des österreichischen Staates und seiner Bevölkerung, nicht für
das Wohlergehen der eigenen Partei, der Wirtschaftsbetriebe, in deren
Aufsichtsräten sie sitzen wie die Maden im Speck, nicht für ihre persönlichen
Belange. Die österreichische Bundeskasse darf kein Selbstbedienungsladen für
die Privilegierten dieses Landes bleiben!
Ein kurzes Beispiel von vielen, ich
werde die Details noch nachrecherchieren:
Vor zwei bis drei Jahren wurde das Gesetz geändert, wonach jenen Schleppern,
jenen Kriminellen, die Flüchtlinge nach Österreich einschleusen, der
Schandlohn abgenommen werden kann, wenn man ihrer habhaft wird.
Na und?
Nichts und. Es bedeutet das, dass bis zum Zeitpunkt der Gesetzesänderung - vor
zwei bis drei Jahren - diesem menschlichen Abschaum das auf
verabscheuenswürdige Weise verdiente Geld nicht abgenommen werden konnte. Seit
wann aber gibt es schon Schlepperbanden?
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2004-03-01
- Arbeitsloseninitiativen, Rentnergruppen etc.
"Das ist keine schöne Gesellschaft."
....
Stattdessen will der DGB am 3. April für "mehr Gerechtigkeit" kämpfen
- zusammen mit der DKP Bottrop, dem türkischen Arbeiterverein
Berlin-Kreuzberg, Arbeitsloseninitiativen, Rentnergruppen und Attac.
Aussage von Die Welt.de: "Das sei der falsche Weg", und
weiter: "Das
ist keine schöne Gesellschaft."
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2004-02-25
- ASCHERMITTWOCH
Für
mich zählt der Aschermittwoch zu den traurigsten Tagen des gesamten
Jahres, wenn er nicht überhaupt der traurigste von allen ist:
An
diesem Tag habe ich stets die bittere Bestätigung dafür, dass all das,
was von den Politikern und Wirtschaftsbossen in den letzten Monaten an
Sprechblasen in die Luft gesetzt wurde, keineswegs einer Faschingslaune
entsprungen ist.
Heute
muss ich zur Kenntnis nehmen, dass alles ernst, ja todernst gemeint ist.
Als
einziges Trostpflaster würde ich es sehen, wenn allen jenen Menschen, die
vom 11.11. des Vorjahres bis jetzt ihre Lügen und Unwahrheiten in aller
Öffentlichkeit aufgetischt haben, eine so lange Nase wachsen würde, dass
sie ihre Taschenuhren daran aufhängen könnten.
Dann
hätten sie heute nicht mehr die Möglichkeit, sich auf den Fasching
auszureden.
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2004-02-25
- CARRERA-Optyl - Reminiszenzen an den 9.11.2003
Erinnern
Sie sich noch an die Worte von Herrn Dr. Bartenstein?
(Notwendig
wurden diese Reminiszenzen aufgrund von Medienberichten, wonach nur wenige
der Betroffenen einen neuen Arbeitsplatz ergattern konnten).
...
an den 9.11.2003?
... an die ORF-Sendung "Offen gesagt" mit dem Titel : "Wie
viele noch arbeitslos?"
... an die Worte von Herrn Dr. Martin Bartenstein, seines Zeichens
Minister für Wirtschaft und Arbeit in der Regierung Schüssel II, österr.
Industrieller und reichstes Mitglied dieser Regierung?
Nein?
Nun denn, es ist wert, nachgelesen zu werden:
Teilnehmervorstellung
des Herrn Dr. Bartenstein durch den ORF:
"Auch wenn wir in Europa zu den Besten zählen, macht mir der
Arbeitsmarkt große Sorgen."
Eines
der Hauptthemen dieser Sendung war die bevorstehende Schließung des
Werkes von CARRIERA-Optyl in Traun, von dem rund 500 Arbeitnehmer
betroffen sind, davon 2/3 Frauen.
Frage
des Moderators Franz Ferdinand Wolf an Herrn Dr. Bartenstein:
"Herr
Minister, was sagt man dem Herrn Haderer, was sagen Sie dem Herrn
Haderer?" (Herr Haderer war Werkzeugmacher bei Optyl).
Hier
die Antwort des Herrn Dr. Bartenstein:
" ....
Es hat aber ein bewährtes System hier zu arbeiten begonnen, das heißt
die oberösterreichischen Sozialpartner .... sitzen dort am Tisch, wir
sind hier eingebunden und informiert, es arbeitet der
Betriebsratsvorsitzende ab sofort an der Ausverhandlung eines
Sozialplanes, es gibt die bewährte Möglichkeit der Etablierung einer
Arbeitsstiftung,
und
es sei noch hinzugefügt,
es ist der Standort dieses Unternehmens Traun, einmal im Ballungsraum Linz
einer, wo die Dynamik im Arbeitsmarkt insgesamt eine gute ist, und es ist
der Standort Oberösterreich auch ein Standort, in demjenigen Bundesland,
das österreichweit ja die beste Arbeitsmarktsituation hat, dort steigt
die Arbeitslosigkeit nicht, sondern dort sinkt sie im Jahresabstand um 2
%, also jede Chance für die betroffenen
Mitarbeiter, hier zu neuen Jobs zu kommen."
Nun,
Herr Minister Dr. Bartenstein, was sagen Sie jetzt zu den Chancen der
Mitarbeiter von CARRERA-Optyl?
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2004-02-25
- Unruhen unter den slowakischen Roma
Áno,
pane Zdurinda, mate pravdu!
Jawohl,
Herr Ministerpräsident Zdurinda, Sie haben Recht!
Es
handelt sich tatsächlich um kriminelle Elemente, die für die
Roma-Unruhen verantwortlich sind. Denn es ist ein krimineller Akt, der
ärmsten Bevölkerungsgruppe, den Roma, die Unterstützung noch
zusätzlich drastisch zu kürzen.
Nun,
es kommt wohl nicht von ungefähr, dass Sie bzw. Ihr Land Slowakei
Musterknabe im Chor der neuen EU-Beitrittsländer sind. Nicht umsonst hat
die Slowakei den Rückstand nach der Trennung von Tschechien überraschend
schnell aufgeholt. Sie lernen sehr schnell und Sie setzen das Gelernte
rasch um, wie man anhand der Kürzungen im Sozialbereich sieht.
Alleine
schon die Begründung, dass Sie mit Ihren Maßnahmen die Roma zur
Ergreifung von Beschäftigung zwingen wollen (offiziell heißt es, zur
Jobsuche zwingen) kann für jeden, der die Situation persönlich kennt,
lediglich ein bitterer Scherz sein. Eigentlich jedoch ist es
unerträglicher Hohn. Roma haben nicht die geringste Chance auf einen
Arbeitsplatz. Zum einen gibt es keine Arbeitsplätze, zum anderen fehlt
gerade den Roma jede Qualifikation.
Gewiss,
es ist im allgemeinen nicht leicht, mit oder neben den Roma zu leben. Das
zeigen immer wieder Situationen wie beispielsweise der Fall von Aussig an
der Elbe (Usti nad Labem) in Tschechien vor einigen Jahren. Die Schuld
dafür liegt jedoch bestimmt nicht alleine bei den Roma, sondern auch bei
ihren Mitmenschen. Die Roma so in die Gesellschaft zu integrieren, dass
sie ihre Eigenständigkeit vollständig aufzugeben gezwungen wären, wird
und kann nicht funktionieren.
Einen
Mittelweg hat man aber leider entweder noch nicht gefunden oder konnte ihn
nicht wirklich praktizieren, weder in Tschechien, noch in der Slowakei
oder Ungarn und schon gar nicht in Rumänien. Ja, sicher, es kommt da noch
einiges an Problemen auf uns und die EU zu.
Aber
das alles sind keine Gründe dafür, die Sozialhilfe derart drastisch zu
kürzen. Lassen Sie mich daher vermuten:
Sie
beabsichtigen wohl, auch die Sozialhilfe für die übrige Bevölkerung zu
senken, Sie nehmen das Vorbild Deutschlands und Österreichs so ernst,
dass auch Sie das Sozialsystem Ihres Landes demolieren wollen.
Es
ist das wohl eine präventive, eine populistische Maßnahme, um dem Volk
den Wind aus den Segeln zu nehmen, damit es dann nicht heißt: Schaut
Euch das an, uns nehmen sie wieder mehr weg, aber die arbeitsscheuen Roma
werden weiterhin unterstützt. Das dürfte wohl die
Situation sein, oder?
Quelle:
ORF.at
Mit
März wird die Sozialhilfe um die Hälfte gekürzt. Einzelpersonen sollen
nur noch 1.450 Kronen (35,7 Euro) statt bisher 2.900 Kronen erhalten,
Familien maximal 4.210 Kronen. Bisher gab es für jedes Kind bis zu 1.600
Kronen extra. Schätzungen zufolge leben in der Slowakei 400.000 Roma.
Quelle: Der Standard
Die
Slowakei verzeichnet derzeit 16,6 % Arbeitslose, die höchste
Arbeitslosenrate hat Banska Bystrica in der Zentralslowakei mit 23,46 %.
Quelle: Wirtschaftsblatt
Quelle:
Kurier
(Zusatzinformationen)
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2004-02-23
- JOBABBAU GEHT UNGEBREMST WEITER
Quelle:
Der Standard - Hotel
ohne Personal
Weit gehender Verzicht auf Mitarbeiter
Quelle:
Die Welt - Sprich
mit mir
Der Metro-Konzern stattet seine Supermärkte mit Roboter-Kassen aus, die
sprechen können und kein Personal brauchen. Gewerkschafter fürchten,
dass viele Kassiererinnen ihren Job verlieren
Quelle:
Salzburger Nachrichten - Jobs
wandern gen Osten
Unternehmen lagern simple Büro- und IT-Stellen in Billiglohnländer aus.
Der Trend ist hier zwar weniger stark als in den USA, jedoch deutlich spürbar.
Quelle:
Salzburger Nachrichten - US-Bürger
und die Radiologen in Indien
400.000 Dienstleistungsjobs in den USA wurden bereits ausgelagert, schätzen
Ökonomen. 3,3 Millionen könnten es bis 2015 werden.
Europa
ist längst auf den Zug aufgehüpft, wobei hier Osteuropa mehr
im Focus steht als Indien und China.
Quelle:
WDR.de -
Der Arbeitsgesellschaft geht die Arbeit aus. Während Politiker immer noch
versprechen, die Arbeitslosigkeit senken zu können oder gar die Vollbeschäftigung
ansteuern, wissen Experten wie Ralf Dahrendorf und Ulrich Beck, dass die
Gesellschaft vor einem epochalen Wandel steht. Mitte dieses Jahrhunderts
werden nur noch 20 % der arbeitenden Bevölkerung erwerbstätig sein.
Umdenken ist notwendig: Die Bevölkerung muss durch ein Bürgergeld
abgesichert und es müssen neue Tätigkeitsfelder - etwa soziales oder
politisches Engagement - besetzt und entlohnt werden.
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2004-02-21
- Jeder fünfte Pole ohne Arbeit
Warschau.
Die Zahl der Arbeitslosen ist in Polen im Jänner um 117.000 auf 3,3
Millionen gestiegen, teilte das Statistikamt GUS mit. Damit waren 20,6
Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ohne Arbeit. Fast jeder
zweite arbeitslose Pole lebt in ländlichen Regionen.
Quelle:
WirtschaftsBlatt Verlag AG
Wie
hoch ist eigentlich die Kriminalitätsrate in Polen?
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2004-02-20
- Konsumverhalten der Bevölkerung
spricht gegen nachhaltigen Konjunkturaufschwung
KURIER - Österreicher sparen, wo es nur geht
Auch 2003 viele Bevölkerungsschichten von Einkommenseinbußen betroffen
und mussten stärker sparen denn je. - Ausgaben, die nicht dringend getätigt
werden mussten, wurden auf später verschoben. Das bekam vor allem die
Autobranche zu spüren. Auch beim Urlaubsgeld wurde der Gürtel enger
geschnallt.
Der
Standard - Österreicher
schnallen Gürtel enger
Schwere Zeiten für den Handel: Wegen steigender Lebenshaltungskosten
wird vor allem bei Autos, Kleidern und dem Urlaub gespart
Der Standard - Deutsche
Autobauer kränkeln weiter
Wegen Preisdrucks weiter Suche nach Einsparmöglichkeiten - Nachfrage will
trotz Rabatten nicht anspringen
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2004-02-19
- Vorboten der Armut
Armut
im Vormarsch - das sind die Auswirkungen:
Umsätze
mit "gebrauchten" Fondsanteilen steigen - Verbandskritik: Zweitmarkt-Anbieter
profitieren von Notlage der Anleger. Die Welt
Eine der
gravierenden Folgen von Arbeitslosigkeit. Mit einem Greifen der
Sozialhilfe neu wird sich dieser Trend sehr rasch festigen. Die
Rücklagen für die Pensionsvorsorge und für Notlagen müssen aufgelöst
werden. Aber das ist nur der erste Schritt, beim nächsten Schritt
geht es dann schon um die Vermögenssubstanz.
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2004-02-12
- Neues Mietrecht geplant (Quelle:
ORF 1 - Mittagsjournal)
Sehr
geehrter Herr Bundesminister Dr. Böhmdorfer,
erneut habe ich Ihren überaus großen Vorausblick zu bewundern (she. auch
Abwärtsspirale)
Gemäß
heutigem Beitrag im Mittagsjournal forcieren Sie derzeit ein neues
Mietrecht.
Die wichtigsten Punkte sind:
Völlige Freigabe der Mieten, das heisst künftig "Mieten gemäß dem
ortsüblichen Tarif".
Eine ebensolche Freigabe der Ablösesummen.
Nun,
Sie ziehen sicher wieder die - von Ihnen ja auch bestätigte -
Abwärtsspirale zur Beurteilung heran, stimmt´s? Auch Sie denken, dass
aufgrund der derzeitigen Politik, aufgrund der den Beschäftigten (und
Ex-Beschäftigten, sprich mittlerweile Arbeitslosen) nahezu gnadenlos
gegenübertretenden Wirtschaftsvertretern der Wohlstand so drastisch
sinken wird, dass auch die Mieten sinken müssten.
Sie
wollen damit sicher bewirken, dass durch diese Liberalisierung die Mieten
so angepasst werden können, dass sich auch die verarmten Menschen noch
eine menschenwürdige Behausung leisten können? Stimmt diese meine
Vermutungen?
Ja?
- Super, Herr Bundesminister, meine spezielle Hochachtung.
Nein?
Nein? - Herr Bundesminister Dr. Böhmdorfer, wie bitte stellen Sie sich
die Zukunft der österreichischen Bevölkerung vor?
Liebe
ÖsterreicherInnen, was denken denn Sie, wenn Sie solche Meldungen hören
und sehen? - Zum
Gästebuch.
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2004-02-12
- Offener
Brief an Herrn
Wirtschaftskammerpräsidenten Leitl
Sehr
geehrter Herr Präsident Leitl,
nachfolgend
eine Klarstellung zu der von Ihnen initiierten Werbekampagne, die derzeit
in den Medien läuft:
Geht´s der Wirtschaft gut,
geht es allen gut!
Stimmt!
Stimmt aber nur dann, wenn die Wirtschaft die Voraussetzungen dafür
bietet, dass es allen auch wirklich gut geht.
Es
setzt das voraus, dass die Wirtschaft ...
...
sich der nötigen Verantwortung für ihre Beschäftigten bewusst wird
...
den Druck, den sie ihrem Personal auferlegt und seit geraumer Zeit
kontinuierlich verstärkt, wieder deutlich erkennbar mildert
...
die Menschen, die bei ihr beschäftigt sind, an ihren Erfolgen teilhaben
lässt, aber nicht in der derzeit gepflegten Form von Freisetzungen, von
Jobverlusten
...
den Arbeitenden die nötigen Rahmenbedingungen für erfolgreiche und
befriedigende Betätigung bietet
...
ihn so entlohnt, dass er mehr erhält als nur das, was er unbedingt zum
Leben braucht
...
die Gewinnmaximierung nicht zu Lasten der arbeitswilligen Bevölkerung
geht, in Form von Auslagerungen ans andere Ende der Welt (die nächste
Energiekrise kommt sowieso bestimmt)
...
die Politik von ihrer Seite aus unter Druck setzt, um die für die
Wirtschaft, vor allem den wegbrechenden Mittelstand und die Hunger
leidenden Klein- und Kleinstbetriebe bestehenden Hindernisse und
Belastungen zu beseitigen und
...
last not least mithilft, um den Finanzinstituten klarzumachen, dass es
langfristig nicht den geringsten Sinn macht, den Menschen kompromisslos
alles Vermögen abzunehmen, wenn sie sowieso auf hunderten Häusern und
Liegenschaften sitzen bleiben und ihre Beteiligungen an diversen
Unternehmen auch nichts mehr bringen, sobald das Heer der Arbeitslosen
seinen Konsumbedarf auf das Nötigste einschränken muss.
Von
all den hier angeführten Voraussetzungen ist derzeit weit und breit
nichts zu sehen, was Sie eigentlich wissen müssten und im Klartext
bedeutet,
dass
Sie mit Ihrer Werbekampagne lediglich - beabsichtigt oder unbeabsichtigt -
400.000
ohne Erwerbsarbeit lebende Österreicher und deren leidgeprüfte
Angehörige von zumindest 600.000 Personen direkt, viele weitere
Österreicher, nämlich jene, die täglich um ihren Job zittern müssen
und unter teils katastrophalem Druck stehen, indirekt
VERAR:::EN!
Folgerichtig
muss es korrekt heißen:
Können
die Menschen in Ruhe und Frieden arbeiten,
steigern sie die Qualität und auch die Produktivität,
steigt die Produktivität,
steigt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen,
steigt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen,
steigt der Absatz, der Umsatz und - bei fähigen und redlichen Managern -
der Gewinn der Unternehmen.
Können
die Menschen unter guten Rahmenbedingungen arbeiten,
gibt es für alle eine Beschäftigung mit ausreichender Bezahlung,
dann,
aber wirklich erst dann
geht
es allen gut.
Mit
freundlichen Grüssen
Der
Denker
Wien,
2004-02-12
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2004-02-10
- Debatte im österr. Parlament
Aussage
von Herrn Josef Cap, SPÖ - Aufforderung an die ÖVP:
Bitte streichen Sie das Wort SOZIAL, streichen Sie das Wort
CHRISTLICH
Ja, das ist ausnahmslos zu unterstützen -
unterstützen bitte auch Sie diese Forderung -
und zwar parteiübergreifend, lassen wir das Lagerdenken endlich hinter
uns - zum Gästebuch
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2004-02-09
- Offener
Brief an Herrn Bundeskanzler Dr. Schüssel
Aufforderung zur Regierungsumbildung
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler
Dr. Schüssel,
es war und ist Ihre Aufgabe, Ihre
Regierungsmitglieder zu bestimmen und zu ernennen. Es ist somit auch Ihre
Pflicht, die Erfüllung der Aufgaben Ihrer Minister zu kontrollieren und
zu steuern. Es ist somit auch einzig und alleine Ihre Verantwortung, was
unmittelbar in dieser Regierung geschieht.
Es ist des weiteren auch
festzuhalten, dass sowohl Sie als auch alle Ihre KollegInnen in der
Regierung, egal ob Minister, Staatssekretäre oder deren MitarbeiterInnen,
von uns, vom österreichischen Volk, von unseren Steuerabgaben, vom
Staatsvermögen, bezahlt werden. Bezahlt unter der Voraussetzung und mit
der Erwartung, dass dem Recht des Volkes entsprochen wird, indem die
Regierung für dessen Wohlergehen sorgt.
Sie und alle Ihre Mitglieder haben
somit auch die verdammte Pflicht, Ihren eingegangen Verpflichtungen auch
nachzukommen und jene Aufgaben wahrzunehmen, die dem Wohle der österreichischen
Bevölkerung auch tatsächlich dienen.
Es ist absolut unzumutbar, dass
diese Ihre MitarbeiterInnen ihre Zeit, ihr Wissen und ihre ganzen Energien
dafür aufwenden,
 |
die Angelegenheit der eigenen Homepage zu
verteidigen, anstatt den Finanzhaushalt so zu regulieren, dass nicht
noch weitere Bevölkerungsgruppen von der umgreifenden Verarmung
erfasst werden, |
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als Kindermädchen des Bruders tätig sind,
anstatt sich beispielsweise um den darniederliegenden
Konsumentenschutz zu kümmern, |
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sowie als einer der vermögendsten Politker Österreichs
für das Wirtschaftsministerium zuständig zu sein, als Multimillionär
gleichzeitig aber auch das Schicksal der rund 400.000 Arbeitslosen zu
lenken, um als einzig zähl- und merkbare Leistung lediglich
Vergleiche zu anderen EU-Staaten von sich zu geben, noch dazu mit
manipulierten Zahlen. |
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
im Namen des österreichischen Wählers fordere ich Sie auf, diese
unzumutbaren Zustände zu beenden, indem Sie
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den nun offensichtlich doch überforderten
Finanzminister abberufen |
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die für den Konsumentenschutz zuständige
Staatssekretärin an ihre ursprünglichen Aufgaben erinnern |
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und letztlich eine Änderung im Bereich des
Arbeitsministers herbeiführen, indem Sie eine/n Hauptverantwortlichen
ins Arbeitsministerium berufen, die bzw. der auch die nötigen
Voraussetzungen für diese Aufgabe hat, nämlich die erforderliche
emotionale Intelligenz, jene Eigenschaft, deren Fehlen man einem
Finanzminister noch durchgehen lassen kann, nicht jedoch einem
Arbeitsminister. |
Ich werde mich redlich bemühen, für
diese Forderung die Unterstützung der österreichischen Bevölkerung zu
erhalten. Ich nehme damit einen Teil der Verantwortung für einen Fehler
auf mich:
Für den Fehler, bei der letzten
Wahl meine Stimme der Österreichischen Volkspartei – und somit Ihnen -
gegeben zu haben. Ein Fehler, den ich seither zutiefst bereue, den ich
aber in den nächsten Jahren gewiss nicht wiederholen werde. (Für die
vorhergehende Regierung trifft mich jedoch keine Mitschuld).
Eine Stimme weniger für Ihre nächste
Wahl, Herr Bundeskanzler, eine Stimme, die Sie nicht dem rechten oder dem
linken Rand des Wählerspektrums zurechnen können. Jetzt geht es an das
Eingemachte.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Der Denker, Wien, 2004-02-09
PS.: Ich habe noch ein Ständchen für Sie. nach
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2004-02-09
- My Song for Wolfi
Well,
I tell you once and I tell you twice,
but
I think you wont be listening to my advice,
You
try very hard to tease me with what you know it wont be easy.
Well,
this has been the last time, this has been the last time,
Wolfi,
the last time, I´ve voted for you, uu-uh, uu-uh.
Well,
I´m sorry, Wolfi, but I can´t understand it, feeling like I am not able
to stand it,
It’s
too much pain and too much sorrow, guess I’ll feel the same tomorrow.
Well,
this has been the last time, this
has been the last time,
surely
the last time, I´ve voted for you, uu-uh, uu-uh,
Wolfi,
this has been the last time,
this
has been the last time,
surely
the last time, I´ve voted for you, uu-uh, uu-uh.
Well,
I tell you once and I tell you twice, that not only we will have to pay
the price.
Here’s
the chance to change people´s mind, and you´ll be left for a long, long
time.
Well,
this has been the last time,
this
has been the last time,
surely
the last time, I´ve voted for you, uu-uh, uu-uh,
Surely
the last time, Wolfi, the last time, surely the last time, Wolfi, the last
time, surely the last time, Wolfi, the last time.
PS.:
Sie fragen sich, warum ich ihn überhaupt gewählt habe?
Dann
klicken Sie hier ...
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2004-02-04
- Kann man Politiker erziehen? Und wenn,
dann wie?
Ja,
man kann, denn sie haben offensichtlich alle nur ein Ziel:
- Entweder an die Macht, d. h. an den Futtertrog zu kommen, oder
- mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln an der Macht zu bleiben,
d. h. sich nicht vom Futtertrog vertreiben zu lassen.
Das
macht sie abhängig, das macht sie sogar erpressbar, ihr Glück ist nur,
dass das Volk zu träge, zu leichtgläubig und zu dumm ist, um das
auszunützen und als - demokratiepolitisch unbedingt notwendiges -
Regulativ zu wirken.
Zugegeben,
es ist sicher sehr schwer, unsere Politiker noch zu erziehen bzw.
umzuerziehen. Schließlich sind sie weder vom Alter noch von den
Funktionsperioden her die jüngsten.
Doch
aussichtslos ist es nicht, darf es auch nie sein. Haben Sie Kinder oder
haben Sie Kinder großgezogen? Bei Kindeserziehung ist das permanente
Korrigieren das wichtigste Instrument, das möglichst unmittelbare
Reagieren auf ein unliebsames Fehlverhalten unserer Lieben.
Nun,
wir lieben unseren Nachwuchs, keine Frage. Schön wäre es aber, würden
sich auch unsere Politiker unserer Liebe, unserer Zuneigung würdig
erweisen. Hier ist zumeist der Gegenteil zutreffend, aber daran sind wir
auch nicht unschuldig, denn wir haben sie gewählt und wählen sie trotz
ihrer Unzulänglichkeiten immer wieder (wohl in Ermangelung von
Alternativen).
Doch
ist es wichtig, den Interessen des Volkes abträgliche Bemerkungen der
Politiker sofort zu kommentieren - und möglichst unmittelbar auch zu
korrigieren. So zu korrigieren, dass sie davon auch Kenntnis erlangen.
Dann
werden sie sich mit der Zeit zumindest abgewöhnen, ihre Geringschätzung
der Bevölkerung ganz offen zu artikulieren.
Und
wir werden uns dann so geistreiche Aussagen wie die folgenden künftig
ersparen::
"Die
Kronenzeitung ist die beste Zeitung, sonst würde sie nicht von so vielen
ÖsterreicherInnen gelesen werden" (Vranitzky anlässlich der
EU-Kampagne) - oder
"Wir brauchen den Beitritt zur EU, denn alleine sind wir schutzlos,
man sieht das an Tschernobyl" (Ederer, EU-Kampagne).
In
diesem Sinne sind auch meine Reaktionen zu verstehen. Wie sehen Sie diese
Angelegenheit?
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2004-02-03
- Vorboten der Armut:
Ein neuer Trend macht den Sicherheitsbehörden im Bereich der Raub- und
Einbruchskriminalität Kopfzerbrechen: Immer öfter handelt es sich bei
den Tätern um Amateure, die aber letztlich viel gefährlicher sind als
Profis.
OOE.ORF.AT
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2004-01-29 -
Vorboten der Armut:
Anschaffen
gehen wegen der Stromrechnung:
Die neue Armutsprostitution
Viele Städte, Länder und Kommunen wollen es noch nicht wahrhaben oder
bestreiten sogar offiziell den Trend. Doch in Deutschland gehen immer mehr
Menschen anschaffen. Die Armutsprostitution hat Konjunktur. Die
langanhaltende Wirtschaftskrise und die neue Arbeitsmarktpolitik haben
besonders die geringer qualifizierten Jobs von Frauen vernichtet und die
Finanzreserven so mancher Privathaushalte vollständig aufgebraucht. Schon
die nächste Miet- oder Stromrechnung kann unter diesen Bedingungen der
K.O.-Schlag für die gesamte Existenz sein. Quelle:
WDR Fernsehen - Westdeutscher Rundfunk -
Sendung "Monitor"
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Archiv hält fest jetzt auch das Sponsoring, allein, es ist ein leeres
Ding. |
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