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Inhalte für 2003

2003-12-15 - USA - Michael Moore´s  Newsletter
Sadam hat wenigstens eine Dentalüberprüfung erhalten .....

2003-11-17 - Budapest - Der spezielle Reisetipp:
Restaurant-Rechnungen, Taxifahrten

2003-11-15 - Ungarn - Buschmänner in Budapest?

2003-11-.. - Offener Brief an Herrn Dr. Gusenbauer; Nachtrag
".... dürfe das Volk dann entscheiden." Was heißt hier dürfe?

2003-10-05 - Danke, Herr Minister Dr. Böhmdorfer!
... für die Bestätigung, dass wir in einer Abwärtsspirale leben.

2003-10-04 - USA - IRAK
Waffen ins Ausland verschoben?

2003-09-22 - Offener Brief an Herrn Dr. Gusenbauer
Uns (dem Volk) sollen Sie zeigen, dass Sie vieles besser in den Griff bekommen als die Regierung, nicht der Regierung.

2003-09-22 - Sozialhilfeschlange

Was wurde aus dieser Aktion?

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2003

2003-12-15 - USA - Michael Moore´s  Newsletter

Thank God Saddam is finally back in American hands! He must have really missed us. Man, he sure looked bad! But, at least he got a free dental exam today. That's something most Americans can't get.

Man beachte die Übersetzung: ..... Mann, wie schlecht er aussah! 
"Aber wenigstens hat er eine Dentalüberprüfung erhalten. Das ist etwas was die meisten Amerikaner nicht bekommen können." 

Anmerkung dazu: Saddam zeigt sich wenig cooperativ, denn er bestreitet nach wie vor, Massenvernichtungswaffen besessen zu haben. (Originaltext aus den Medien).

Der Link zur Homepage von Michael Moore

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2003-11-17 - Budapest - Der spezielle Reisetipp:

Wenn Sie in bzw. mit einer Gruppe einen gastgewerblichen Betrieb aufsuchen, so achten Sie bitte bei der Bezahlung auf die Preise!

Wenn jede Person auf eigene Rechnung, d. h. separat bezahlen will - ein durchaus übliches und legitimes Verlangen - gibt es beträchtliche Aufschläge in der Rechnung. Begründung: Mehraufwand für das Servicepersonal.

Auch das Abcashen durch einzelne Taxifahrer ist beträchtlich. Für eine kurze Strecke - beispielsweise vom Ost- zum Westbahnhof (Keleti - Nyugati-pu.) dürfte die Rechnung nicht höher sein als ca. 2000,- HUF (Forint). Es gibt jedoch immer wieder Beträge bis zu 6000,- HUF.

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2003-11-15 - Ungarn - Buschmänner in Budapest?

Es gibt sie, die Buschmänner, auch in Budapest, nicht nur in fernen, fremden Ländern. Es gibt sie also auch vor Österreichs Haustür!

Die Arbeitslosenrate in den osteuropäischen EU-Beitrittsländer ist erschreckend, mit einem gravierenden West-Ost-Gefälle in den einzelnen Ländern.

Doch  den Menschen dort Hoffnung zu spenden damit, dass es mit dem Beitritt zur EU besser wird, wäre unverantwortlich und würde auf eklatanten Realitätsverlust - oder auf bewusste Unwahrheit - hinweisen.

Wenn das Lohnniveau steigt, werden die internationalen Konzerne gegen Osten weiterziehen, teilweise sind sie schon im Begriff, das zu tun oder haben es auch schon vollzogen.

Der nächste Schritt ist dann gegeben, wenn die Konzerne die Schrauben ansetzen und dem dortigen Personal jene Leistungen abverlangen werden, die in Westeuropa schon gang und gebe sind und den arbeitenden Menschen in vielen Bereichen das Letzte abverlangen. Dann wird man erneut mit weniger Personal auskommen. Fazit: Die Arbeitslosenquote steigt weiter.

Es wird dann noch mehr Buschmänner und -frauen geben. Ob dann die Budapester Stadtverwaltung Büsche in großer Anzahl setzt, damit jeder seinen eigenen Busch hat?

Eines scheint sicher: Die Büsche auf der Margareteninsel sind schon besetzt!
Éljen a Magyar!

PS.: Und Wien ist wieder gut gerüstet! Welch weise Voraussicht, die Donauinsel zu bauen.

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2003-11-.. - Offener Brief an Herrn Dr. Gusenbauer:
Nachtrag vom November 2003:

Anlässlich der neu entflammten Neutralitätsdebatte haben Sie in einem ORF-Interview gemeint, nach einer politischen Klarstellung 
dürfe das Volk dann entscheiden.

Sehr geehrter Herr Dr. Gusenbauer, bitte ändern Sie Ihre Einstellung umgehend:

Das Volk, das heisst die österreichische Bevölkerung, hat das Recht und die Pflicht, zu entscheiden. Auf Ihr Wohlwollen kommt es dabei nicht an, bzw. dürfte es zumindest nicht.

Das einmal klarzustellen, bevor Sie und Ihre Partei wieder in der Regierung sitzen, ist meines Erachtens nach unabdingbar.

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2003-10-05 - Danke, Herr Minister Dr. Böhmdorfer!

Sie sind der erste österreichische Politiker (meines Wissens nach), der öffentlich und klippt und klar erklärt und bestätigt hat, dass wir in einer Abwärtsspirale leben. (ORF-Mittagsjournal von 2003-10-04).

Außerdem muss ich Sie zu Ihrem Weitblick beglückwünschen, denn Sie wissen wohl genau, was da in der Zukunft auf uns zukommen wird. Warum wohl sonst wollen Sie neue Gefängnisse bauen lassen?

Damit auch jene zutiefst verzweifelten Frauen, die weder aus noch ein wissen und als letztmögliche Lösung ihre Kinder zu vergiften versuchen, auch ein nettes Plätzchen im Gefängnis finden. (Medienberichte von 2003-11-20)

Es wäre aber für die Menschen und das österreichische Sozialgefüge durchaus besser und auch Ihrer Position als Regierungsmitglied zumutbar, alles dagegen zu unternehmen, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. 
She. www.grundeinkommen.at

2003-10-05

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2003-10-04 - USA - IRAK
Waffen ins Ausland verschoben?

Im Grunde genommen gibt es nichts, was es eigentlich nicht gibt. Bei Politikern speziell und bei von Macht besessenen, höchst korrupten Herrschern im besonderen.

Es kann daher auch nicht völlig ausgeschlossen werden, dass die zuletzt lancierte Meldung gewisse Möglichkeiten in sich birgt.

Dennoch sei ein Vergleich gestattet:
Nehmen wir eine ähnliche Situation an wie vergangenen Sommer jene der Hochwasserkatastrophe.

Um künftigen Hochwasserkatastrophen vorzubeugen, werden jede Menge Sandsäcke vorbereitet, um den Wassermassen den Zugang zu Wohngebieten zu versperren.

Als dann tatsächlich und vorhersehbar diese Katastrophe auch eintritt, werden noch schnell die Sandsäcke weggeschafft, damit sie nicht nass werden.

Was hätte Herrn Sadam Hussein dazu bewegen sollen, seine Chemie- und Biowaffen ins Ausland zu verfrachten, anstatt sie gegen den Feind einzusetzen?

Humanistische Regungen? Angst vor hohen Opfern unter der Zivilbevölkerung? - Das ist wohl wirklich das Letzte, was man von ihm erwarten könnte. 

Kriegsstrategie? Kaum vorstellbar!  Der Schluss daraus: Es gab und gibt jene Waffen nicht, welche Bush und Blair als Vorwand für den letzten Angriff dienten. Der "letzte Angriff" deshalb, da der Krieg schon lange vorher begonnen hatte - und von der Weltöffentlichkeit totgeschwiegen wurde. Wieder einmal!

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2003-09-22 - Offener Brief an Herrn Dr. Gusenbauer

Sehr geehrter Herr Dr. Gusenbauer,

gemäß einem Zeitungsbericht im morgigen Kurier stellen Sie den "Führungsanspruch".

Im Kurier heißt es des weiteren, Sie - die sozialdemokratische Partei - würden der Regierung zeigen, wie man die Themen Gesundheit, Pensionen, Bildung und Steuersenkung besser lösen könne.

Sie liegen völlig falsch, Herr Dr. Gusenbauer. An sämtlichen Ihrer Vorschläge und Lösungsversuchen wird die Regierung wie gewohnt kein gutes Haar lassen. (Das sollten Sie von der Regierungszeit der SPÖ her kennen). Die Regierung wird Sie auch in den nächsten Wahlgängen kaum wählen.

Uns, dem von allen Übeln betroffenen Volk, sollen Sie zeigen, was und vor allem wie Sie die genannten Themen besser in den Griff bekommen wollen als die Regierung.

Geben Sie uns, dem Wahlvolk, bitte bitte eine Chance. Zeigen Sie uns, dass Ihre Partei wählbar ist, helfen Sie uns aus dem Dilemma, nicht zu wissen, welche österreichische Partei unsere Stimmen wirklich wert ist.

Noch besser: Zeigen Sie es uns anhand praktischer Beispiele, Gelegenheiten hätten Sie ja genug.

Beginnen Sie gleich damit! Im Machtbereich Ihrer Partei! In Wien!

In zweifelnder Hoffnung

Der Denker

2003-09-22

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2003-09-22 - Sozialhilfeschlange

In den Foren der österreichischen Tageszeitungen wird von den Teilnehmern immer wieder gefragt, sollen wir uns das wirklich gefallen lassen, reicht es, immer nur zu raunzen und zu schimpfen? Aber was können wir schon tun?

Nun, bei gutem Willen und echtem Bedürfnis lässt sich sehr wohl vieles tun und damit auch manches erreichen. 

So gibt es auch viele Organisationen, die den Kampf gegen den Sozialabbau auf ihre Fahnen geheftet haben.

Doch das alleine genügt wohl auch nicht. Es reicht nicht, "etwas" zu tun. Entscheidend ist letztlich, das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zu tun. Und leider, daran mangelt es derzeit noch ganz entschieden.

Für heute, den 22. September 2003, war vor dem Hintereingang des Rathauses, dem Eingang zum Sozialamt, eine Aktion mit dem Namen "Aktion Warteschlange" - "Sozialhilfe, bitte warten!" angesagt.

Es sollte eine lange Schlange werden, um gegen die unzumutbaren Zustände rund um die Sozialhilfe zu protestieren. Die Veranstalter setzten sich zusammen aus fünf namentlich genannten Organisationen. Der Erfolg aber war dürftigst, obwohl sowohl der ORF als auch andere Medienvertreter anwesend waren.

Die Schlange bestand aus ca. 30 bis 35 Personen, das war´s dann!

Warum wohl? Unter anderem wohl deshalb, weil niemand davon wusste bzw. wissen konnte. Es gab zwar einen Flyer der Armutskonferenz mit einem erklärenden und nachvollziehbaren Inhalt, die Aktion und deren Termin wurden jedoch ebenso wenig im Internet veröffentlicht wie der zugehörige Text.

Somit: Gute Ansätze, aber an der Ausführung scheitert es. (Ebenso oder zumindest ähnlich war auch die Organisation des Sozial-Volksbegehrens: Schlecht organisiert.)

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Aktualisierung:  2009-05-22

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