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[Stefan Svec]. Alle Rechte vorbehalten.

Der Denker

FAQ - Frequently Asked Questions 
- Fragen und Antworten

Die Antworten

(01)

Was soll das bringen, alle bekannten Daten zu Job-Abbau aufzulisten und zu veröffentlichen? Arbeitsplätze werden damit doch wohl nicht geschaffen?

Das ist durchaus nicht ohne Sinn!

- Es ist immer wieder ganz wichtig, den Menschen vor Augen zu führen, was hier vor sich geht und vor allem, wie es weiter gehen wird, was dabei die Konsequenzen sind.
- Leider gibt es immer noch sehr viele Menschen, die aus diesem oder jenem Grunde Realitätsverweigerung betreiben. Manche davon wahrscheinlich deshalb, um nicht Verantwortung übernehmen zu müssen für eigenes künftiges Denken und Tun.
- Mit dieser Aufzählung soll auch all jenen, die sich für die Belange der Arbeitslosen einerseits und die Zukunfts.... andererseits eine Möglichkeit geboten werden, mit Fakten zu argumentieren und auf diese Liste zu verweisen.
- Mit dieser Liste soll des weiteren auch eine Verdichtung der Meldungen erreicht werden, um Ihnen jene Beiträge zu zeigen, die für unsere Zukunft - Ihre ebenso wie die meine - von besonderer Bedeutung und Konsequenz sind.

Nun liegt es (auch) an Ihnen, was Sie daraus machen, für sich selbst, für Ihre Nachkommen, für unsere Gesellschaft und unser aller Zukunft!

101

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Ist es nicht egal, wenn einmal mehr ein österreichisches Unternehmen in das Ausland verkauft wird?

Ganz und gar nicht!

- Natürlich kommt es auf die Art des Unternehmens an, ein Beispiel soll aber dokumentieren, dass es nicht egal ist: 

- Bis zu dem Zeitpunkt, wo der Billa-Konzern in heimischen Händen war, gab es in den ausländischen Filialen von Billa jeweils ca. die Hälfte der Waren aus der Produktion des Heimatlandes (z.B. Tschechien),  die andere Hälfte aus der Produktion österreichischer Betriebe. (Bedeutet Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Österreich).

- Nachdem REWE das Unternehmen übernommen hatte, sah es mit der Einteilung nahezu genauso aus. Der kleine Unterschied:

Die Hälfte des Sortiments kam wieder aus dem jeweiligen Heimatland, die andere Hälfte aller Waren war aber deutscher Herkunft. Von österreichischen Waren war weit und breit nichts mehr zu sehen.

(Bedeutet geringeres österr. Produktionsaufkommen, weniger Arbeit, weniger Einkommen für Staat und Bevölkerung).

102

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Sie haben Fehler, Irrtümer, Ungereimtheiten  und falsche Angaben entdeckt?

Ich freue mich, dass dem so ist!

-         Vorweg herzlichen Dank dafür, dass Sie sich mit dem Inhalt meiner Darstellungen und Kommentare beschäftigen und auseinandersetzen..

-         Besonderen Dank möchte ich Ihnen zollen, wenn Sie den anderen LeserInnen und mir diese Fehler und Ungereimtheiten bekannt geben, sei es mittels mail, sei es anhand von Einträgen in das Gästebuch oder in die Foren.

-         Das gibt mir die Möglichkeiten, entsprechend zu reagieren. Überprüfung Ihrer Angaben, dann jene meiner Angaben. Anschließend  reagieren, das heisst: Überdenken, akzeptieren oder entgegnen, auf jeden Fall daraus wieder zu lernen.

-         Nicht umsonst heißt meine Website „Der Denker“.
Sie heißt nicht „Der Wisser“, sie heißt auch nicht „der Besserwisser“ und schon gar nicht „Der ImmerAllesBesserWisser“. (Ein sehr lieber aber desto weniger kompetenter Mitbürger hat mich vor kurzem als "Nichtdenker" bezeichnet. Ob das nicht eher ein Eigentor war?).

Einem Menschen, der denkt, muss es möglich sein, neue Erkenntnisse so in sein Wissen zu integrieren, dass er daraus (hoffentlich) die richtigen Schlüsse zieht, für sich und alles andere. Das setzt auch durchaus die Möglichkeit voraus, bei überzeugenden Fakten die persönliche Meinung zu ändern.
Wie sprach doch Herr Altbundeskanzler Dr. Kreisky: 

"Es kann mich niemand daran hindern, klüger zu werden."

-         Die richtigen Schlüsse zu ziehen, reicht natürlich auch nicht. Es müssen die richtigen Schritte, die richtigen Aktionen folgen, sonst wird das Denken zum Selbstzweck.

103

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Sie meinen, meine Ein- und Darstellungen seien die eines Gutmenschen?

Herzlichen Dank dafür, dass Sie mir damit die Möglichkeit geben, diesen Begriff näher zu betrachten:

-         Eine Kategorisierung in „Gutmenschen“ bedingt, dass auch andere Kategorien existieren müssen. Für mich stellt sich daher eine Einteilung der  möglichen Kategorien so dar:

-         1. Der Gutmensch. 
Das ist eine Person, die sich bemüht, die nötige Empathie für die Angelegenheiten der Mitmenschen aufzubringen und auch entsprechend im Sinne der Menschlichkeit zu handeln. Der Schwerpunkt liegt dabei auf „bemüht“.

-         2. Das Gegenteil von Gutmensch: Der Bösmensch.
Ein Bösmensch ist somit jemand, der bewusst bereit ist, anderen Menschen Schaden zuzufügen, seine Mitmenschen auszubeuten, zu benachteiligen und alles andere, was man seinen Mitmenschen antun und zufügen kann. Wohlgemerkt: Bewusst!

-         3. Das kann noch nicht alles sein, es fehlt etwas.
Ja, natürlich, es fehlt jene Kategorie von Menschen, die nicht wissen, auf welche Seite sie sich schlagen sollen, auf jene der Gutmenschen oder auf jene der Bösmenschen.
Folglich: Der Dummmensch.

-         Ein Dummmensch ist einer, der nicht in der Lage ist, zu entscheiden, welche Einstellung er zu seinen Mitmenschen, zu seinem Lebensraum generell (schließt ja auch Tiere und Pflanzen mit ein) hat bzw. bei welcher Einstellung er sich am wohlsten fühlt, bewusst oder unbewusst.

Nun, grundsätzlich sollte es jedem Menschen selbst überlassen bleiben, welcher Kategorie er sich zugehörig fühlt. Er muß bzw. sollte sich – und sein gedankliches Innenleben – doch am besten kennen, am besten beurteilen können. Oder?

104

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Ist es denn nicht egal, ob ich im Supermarkt Markenartikel oder Eigenmarken kaufe? Letztere sind ja doch billiger, mitunter wesentlich.  

Es ist das durchaus nicht egal.

-         Die Lebensmittelketten  forcieren den Absatz von sogenannten Eigenmarken derzeit wieder stark. Es sind dies aber zumeist gar keine Eigenmarken, sondern kommen oft genug ebenso aus der Produktion von Markenartiklern wie das danebenstehende, aber anders heißende bzw. aussehende. Deren Qualität ist aber dann genau die gleiche.

-         Durch diese Eigenmarken versucht man, den Kunden stärker an sich zu binden. Der Haken dabei: Je größer der Anteil am Absatz dieser Produkte ist, desto stärker kann jede Supermarkt-Kette gegenüber ihren Lieferanten auftreten, desto mehr sind diese in ihrer Gewalt.

-         Die Folge davon: Erhöhte Erpressbarkeit des Produzenten durch seinen Hauptabnehmer, äußerste Preiskalkulation, geringe Kostendeckung, Verschuldung, schlimmstenfalls Exodus von Betrieb und Arbeitsplätzen.

-         Im Falle, dass der Produzent es wagt, gegen die Forderungen aufzubegehren und nicht nachzugeben, heißt das Resultat zumeist:  Tut uns leid, aber wir müssen Sie auslisten.

-         Die unabdingbare Folge:  ... Exodus .... (she. oberhalb).

Dass Arbeitslosen mit einem Familieneinkommen von 1200 Euro oder auch weniger gar keine andere Wahl bleibt, als zu den billigsten Produkten zu greifen, steht auf einem anderen Blatt. Eine zusätzliche Erschwernis, nicht nur für die Arbeitslosen, sondern auch für viele Produktionsbetriebe.

Kennen Sie das Gefühl persönlich, ausgelistet zu werden?
Ich schon, angenehm ist es aber keinesfalls.

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Ich höre immer wieder, dass verschiedentlich über die hohe Marktkonzentration in einigen Branchen geklagt wird. Ist das nicht egal, es betrifft mich doch nicht!

Aber ja doch, es betrifft jeden.

-         So wie bereits bei den sogenannten Eigenmarken geschildert, ist es auch in jenen Branchen, wo eine besondere Marktkonzentration herrscht.

-         In Österreich ist das beispielsweise im Möbelhandel besonders gravierend. Es gibt zwei Handelsgrossbetriebe, einen Mittelbetrieb und viele Klein- und Kleinstbetriebe.

-         Gut für diejenigen Zulieferfirmen, die es geschafft haben, bei den Großen der Branche unterzukommen. Noch besser für sie, wenn sie es geschafft haben, sich eine Kostendeckung in vernünftigem Rahmen zu schaffen.

Schlecht für die Klein- und Mittelbetriebe, die nicht gelistet oder eben ausgelistet wurden. Sie sind auf die kleinen und kaum noch vorhandenen Möbelgeschäfte angewiesen, deren Umsätze gering sind und wo auch nur geringe Absatzmengen zu erwarten sind. Das heißt, der Profit ist zumeist äußerst gering, das Resultat daher ein Dahinvegetieren dieser kleinen Produktionsstätten. Die Arbeitsplätze dort sind größtenteils schon verschwunden, von der Schaffung neuer Jobs spricht ohnehin niemand mehr.

106

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Warum wollen Sie alle und jeden schlecht machen, indem Sie über sie bzw. ihn herziehen?

Will ich doch gar nicht, das ist ein Irrtum.

Es gibt lokal, national und international so vieles, was nicht rechtens ist, was schief läuft und geändert werden müsste. Genau hier gilt es, anzusetzen. 

Es ist richtig, es gibt auch vieles an guten Errungenschaften, viel Positives hier wie dort, aber zu sagen "Was wollen Sie denn, bei uns ist es ja sowieso besser" oder so ähnlich ist zum einen lediglich eine Schutzbehauptung, zum anderen zutiefst stupide.

Für mich persönlich gilt, dass ich eine sehr breite Palette an Interessen habe und ich daher wirklich besseres im Sinne habe als unnütze oder gar ungerechtfertigte Kritik. Aber was ist heute schon "unnütze Kritik"?

Ich habe es also gar nicht nötig, irgend jemanden oder etwas schlecht zu machen, die Auswahl ist ohnedies überwältigend.

107

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Wie gehen Sie mit harscher Kritik, mit inkompetenten Bemerkungen und mit Beschimpfungen und Beleidigungen auf dieser Website um?

Nun, es ist sehr gut und wichtig, dass jeder Mensch eine andere Meinung hat und auch das Recht, diese öffentlich zu äußern. Ich bin daher auch für jeden Eintrag, für jede noch so kleine Reaktion sehr dankbar.

Nicht jede/r hat jedoch die sprachlichen oder charakterlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten, sich gewählt zu artikulieren. Manche Menschen meinen das was sie sagen und schreiben, nicht so, wie es ankommt und verstanden wird. Das versuche ich, zu berücksichtigen.
Letztlich gibt es noch Menschen, deren Denken, deren Motivation aus irgendwelchen für uns - für Sie als LeserIn sowie für mich - nicht wirklich nachvollziehbar ist. Soweit es sinnvoll oder zumindest unterhaltsam ist, werde ich solche Einträge im Gästebuch und im Forum belassen oder auch eingehende emails veröffentlichen. Alle über ein gewisses Mindestmaß hinaus gehenden Beiträge werden ohne jede Rücksichtnahme gelöscht. 

Abschließen möchte ich diese Antwort mit einem meiner Lieblingssprüche:

 

Wenn das Wasser steigt, fressen die Fische die Ameisen,

wenn das Wasser fällt, fressen die Ameisen die Fische.

Darum ist es besser, zu lieben als zu hassen.

 

Laotisches Sprichwort, dem Buch "Denn der Wind kann nicht lesen" von James Mason entnommen.

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My Song for Wolfi!  Warum haben Sie Herrn Dr. Wolfgang Schüssel überhaupt gewählt?

Bei meiner Entscheidung, meine Stimme diesmal (vor Schüssel II) der ÖVP zu geben, hat vor allem mit dem Erscheinungsbild der Kandidaten zum Thema Wirtschaft zu tun. Als ausgebildeter Industriekaufmann und ehemaliger Gewerbetreibender weiß ich sehr wohl, wie wichtig eine prosperierende Wirtschaft ist. 

Ich habe dabei nur zweierlei nicht bedacht:
1) Dass Herr Dr. Schüssel jene Instinktlosigkeit besitzt, die ihn dazu veranlasste, erneut die FPÖ in die Regierung nehmen. (Ich habe diese Konstellation schon bei der Wahl zu Schüssel I nicht unterstützt).
2) Dass dem Herrn Dr. Schüssel dabei das Wohl der Wirtschaft über alles geht, vor allem über das Schicksal 100.000er Unselbständiger, die als Arbeitslose, prekär Beschäftigte oder auch völlig verunsicherte Noch-Beschäftigte einer mehr als ungewissen Zukunft entgegensehen (Die Bezeichnung "entgegengehen" wäre bei manchen schon übertrieben, da müsste man eher sagen "sich entgegenschleppen"). Über diese wird in nahezu jeder Beziehung rücksichtslosest darüber gefahren, in sogenannter "christlich-sozialer Art und Weise".

3) Die Performance von Herrn Dr. Gusenbauer und seiner Partei haben die Richtigkeit meines Entschlusses von damals bestätigt. Bei der letzten Wahl von 2006 habe ich jedoch auch Wort gehalten in Bezug auf Wolfi's Song! Ich habe weder ihn noch seinen Regierungspartner gewählt. Da eine Alternative nach wie vor fehlt, habe ich ungültig gewählt. Es ist auch das keine Lösung, da sich die Damen und Herren den Kuchen dennoch ungehindert aufteilen können. Dazu muss es eine andere Lösung geben, aber dazu zu einem späteren Zeitpunkt.  (Datum von Punkt 3): 2007-08-05)

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Findest du es nicht etwas peinlich, dich selber als denker zu bezeichnen?

Diese Frage wurde mir am 8.7.2005 anlässlich der Diskussion um das Terror-Attentat in

 London im Forum des Standard gestellt, nachdem ich meine Meinung geäußert hatte, nicht nur die Terroristen seien krank, sondern auch unsere Gesellschaft. (She. auch unter Meine Meinung)

 

Abgesehen davon, dass ich die Bezeichnung "Der Denker" 2003 unter ganz anderen Voraussetzungen und und mit anderen Zielen gewählt habe, ist hier die Antwort von 2005:

quote

2005-07-08 - 13:00 Uhr - meine Antwort zu dem Beitrag von Daniel Modler:

Hhm, das ist wohl eine gerechtfertigte Frage, die sich schon manche/r gestellt haben mag. Die Antwort dazu ist:

1) Dass es sich hier um die Frage des Begriffes "Denker" handelt. Wer definiert ihn wie? Welches Recht hat sie oder er, die Unfehlbarkeit seines Urteils für sich zu beanspruchen?

2) Wer ist ein Denker? Nur jemand der im stillen Kämmerchen sitzt und seine Ergüsse von Zeit zu Zeit bei Vorträgen und mittels regelmäßiger Buchveröffentlichungen zum Besten gibt?

3) Ist als Denker nur jemand zu bezeichnen, der nur denkt? Hat jemand, der damit auch etwas verändern will, kein Recht, sich als Denker zu bezeichnen?

4) Gibt es nicht generell viel zu wenige Menschen, die denken, das heißt, die möglichst ziel-/ergebnisorientiert und effizient denken? (Dazu demnächst mehr!)

5) Ist das die einzige Frage, die Dir zu dem vorgegebenen Themenkreis eingefallen ist, lieber Daniel?

Ich für meinen Teil möchte einen - leider viel zu kleinen - Teil dazu leisten, irgendetwas zu bewegen, was in die Richtung zur Evolution des menschlichen Verstandes führt, der hinter der technischen Entwicklung stark hinterher hinkt, sträflichst vernachlässigt wird und dies teilweise bewusst unterstützt wird.

Ich bin unter anderem in der österreichischen Arbeitslosenszene tätig, und dort wird das von Herrn Dr. Schüssel so bezeichnete Spiel "Österreich-Mikado" gepflegt. Verloren hat dabei derjenige, der sich als erster bewegt. Ich war bis vergangenes Jahr als Schriftführer in einem dieser Vereine tätig, und dort hat man noch eine zusätzliche Schikane eingebaut: "Wer als erster (vernünftige) Vorschläge macht, die der Veränderung, der Verbesserung, des Fortschrittes dienen, der wird gnadenlos ausgelacht." 

unquote

2007-08-05 - An der Situation der Szene im Bereich "Arbeitslose" hat sich leider kaum etwas geändert. Eine Analyse dazu ist für Herbst 2007 vorgesehen.

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Wieso geht bei Ihrer Homepage nichts weiter? Es ist richtig peinlich, den hier vorhandenen Stillstand beobachten zu müssen!

Das ist wirklich eine gute Frage. Es tut mir sehr leid, aber ich habe mich auf der Homepage schon mehrmals dafür entschuldigt.

Der Grund ist meine triste finanzielle Lage. Ich bin seit Mai 2002 - fast ununterbrochen - arbeitslos und beziehe eine Notstandshilfe von € 7,64 per Tag, was einem Monatseinkommen von ca. € 230,- im Monat ausmacht. Dazu habe ich noch aus meiner früheren selbständigen Tätigkeit Verpflichtungen gegenüber der größten Sparkasse des Landes, die einst meine "Hausbank" war. 

Der Hauptgrund für meine Situation ist jener, dass ich von der rot/schwarzen Regierung der Jahre 1995/1996 um ganz wesentliche Geldbeträge betrogen wurde. Mit einem Federstrich hat man meinen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung für dreißig Jahre (30) gestrichen, so ohne weiteres, ohne jede Übergangsfrist, ohne jede begleitende Maßnahme. Soviel zur Rechtssicherheit des Staates "Republik Österreich".

Dazu kommt, dass der Gesetzgeber gleicher Republik, d. h. das österr. Parlament mit seinen Abgeordneten, mit den Abgesandten der österr. Bevölkerung, ausdrücklichst festgelegt hat, dass eine Anpassung der Notstandshilfe nicht vorgesehen ist. Wie hoch ist die Inflationsrate vom 1. März 2003 bis zum 5. August 2007? Nun?

Arbeiten? Ja, sehr gerne! Jene Energie, welche hier und in meinen anderen Websites steckt, würde einem Betrieb zugute kommen und sicher sehr nützlich sein. Bewerben? Ja, natürlich, das auch. Aber: Die erste Frage lautet dann zumeist, "Na ja, wie lange wollen Sie denn eigentlich noch arbeiten?" (Kommentare zum Thema "bravouröser Abbau der Langzeitarbeitslosen" folgen demnächst).

Wenn in einer solchen Situation der PC streickt, dann steht das Werkel. Und genau das war auch der Fall. Soweit zum Stillstand.

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Aktualisierung:  2009-05-22

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