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Der Denker
Bildung
(01)
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2007-08-07
- EU warnt vor Wissenslücken der Lehrer.
Seit Wochen und Monaten kreisen Meldungen durch die europäischen
Medien, wonach die jungen Menschen ganz erhebliche und äußerst
bedenkliche Mängel an Wissen und Kenntnissen vorzuweisen haben. So wurden
in manchen Ländern Ergebnisse laut, wonach jeder 5. Schüler bzw.
Schülerin (!) Leseschwächen habe und die Inhalte gelesener
Schriftstücke nicht voll erfassen könne.
Es stimmt hier aber wesentlich
mehr nicht als nur die Ausbildung von LehrerInnen und PädagogInnen
-
Wer schult diese beiden Gruppen? Wer
entscheidet, was sie lernen, wie sie lernen, wie sie lehren und vor
allem, was sie lehren müssen?
-
Wer hat wann zuletzt überprüft, ob die
Lehrinhalte noch arten-, sprich menschengerecht sind? Wann wurden
diese auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft? Was könnte man in diesem
Zusammenhang überhaupt unter sinnhaft verstehen?
-
Wann aber wird man endlich begreifen, dass
nicht die Fakten selbst es sind, die der Mensch – vor allem der
junge – erfahren, wissen und begreifen sollte? Sind es nicht vor
allem Gründe bzw. Ursachen, Wechselwirkungen, Folgeerscheinungen all
dieser Fakten, die es zu lehren und zu verstehen gäbe?
-
Wann wird man auch endlich begreifen, dass ein
solcher Unterricht unabhängig von Einflüssen politischer Strömungen
und Lager sowie Religionsgemeinschaften zu erfolgen hat?
-
Wie kann z. B. eine objektive
Geschichtsaufarbeitung erfolgen, wenn gewisse Organisationen ihre
eigenen Schattenseiten durch gesteuerte Manipulationen im Unterricht
verdecken können?
-
Wann wird die Gattung Homo Sapiens endlich
begreifen, dass man loslassen muss, um die eigene Vergangenheit
richtig zu bewerten und zu bewältigen und die Zukunft gerecht und
hoffnungsvoll und lebenswert gestalten zu können?
Die
Nachwelt ist nicht
besser als die Mitwelt.
Sie ist nur später.
Arthur
Schnitzler,
österreichischer Schriftsteller (1862-1931) |
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das Sponsern Du tatsächlich sein, dann fällt mir auch beim Dichten und
beim Reimen nichts mehr ein. |
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