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Copyright © 2003-2009
[Stefan Svec]. Alle Rechte vorbehalten.
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Der Denker
Gesellschaft allgemein
(01)
Unsere
Gesellschaft ist in einem tiefgreifenden Wandel und wir werden uns mit all
seinen Erscheinungen noch sehr intensiv beschäftigen müssen.
In der Angelegenheit sozialer Belange
stehen die Zeichen auf Sturm. (Dachte ich 2003 zumindest, doch
offensichtlich habe ich die Leidensfähigkeit meiner Landsleute ganz offensichtlich
unterschätzt). Die
Kassa der Sozialhilfe ist - angeblich - leer, das Budget war erschöpft,
bereits mehr
als drei Monate vor dem Jahreswechsel 2003/04. Die
Sozialhilfeempfänger werden immer mehr, die Wartezeiten für den
Ersttermin immer länger. Auf
Dauer sind das unzumutbare und inakzeptable Zustände. Dagegen
kämpfen! Kämpfen? Klingt bedenklich! Ja, und wenn schon, dann aber wie? Hier
finden Sie künftig Meldungen dazu, Signale dafür, wie sich dieser Wandel
auswirken wird, etc. etc.
Es sind die Begegnungen mit
Menschen,
die das Leben lebenswert machen.
Guy de Maupassant
(05.08.1850-07.07.1893)
www.zitate.eu
Eines Tages wird alles gut sein,
das ist unsere Hoffnung.
Heute ist alles in Ordnung,
das ist unsere Illusion.
Voltaire
französischer Schriftsteller, Philosoph, Aufklärer
(1694 - 1778)
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2007-08-12
- Deutschland: Rund um die Gerechtigkeit
Warum die Reichen immer reicher werden
Die guten Nachrichten aus der Wirtschaft häufen sich. Das
Wachstum in Deutschland ist kräftig, die Unternehmen stellen wieder ein.
Trotzdem fühlen viele Menschen Ungerechtigkeit: Sie meinen, vom
Aufschwung nichts abzubekommen. Zum Teil stimmt das.
Quelle: Die
Welt Online
Der neue Preis der Arbeit
Der Konflikt um die Lokführerlöhne ist mehr als ein Ärgernis im
Sommerloch. Er ist eine Art Seismograf für tief greifende
gesellschaftliche Veränderungen - und für den Wert der
Verantwortung.
Quelle: Die Welt Online» mehr »
mehr
Arbeiter tragen das größte
Risiko
Das größte Risiko dauerhaft arm zu werden, tragen
die Arbeiter, und zwar besonders die gering Qualifizierten. Und die Zahl
der Armen in Deutschland ist wieder gestiegen.
Quelle: Die Welt Online » mehr »
mehr
Reiche Eltern fördern den
eigenen Erfolg
In Deutschland hängt das eigene Einkommen stark
davon ab, wie viel Vermögen die Eltern hatten. » mehr
Reiche zahlen mehr für die
Gesellschaft
Das deutsche Steuersystem funktioniert nach dem
Motto: Wer mehr verdient, zahlt auch überproportional mehr Steuern. »
mehr
Einkünfte aus Wertpapieren
werden wichtiger
Das Einkommen aus abhängiger Beschäftigung verliert
in Deutschland an Bedeutung. »
mehr
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2007-08-11
- Die Gerechtigkeit in Deutschland Die
Welt Online berichtet über statistische Daten, die belegen, dass die
Kluft zwischen Arm und Reich bei unseren Nachbarn besonders schnell
wächst. Drei
Viertel der Deutschen fordern, die Politik müsse mehr für soziale
Gerechtigkeit tun. Ob daraus ein Linksruck im Wählerverhalten folgt, ist
noch unklar. Die
Statistiken und Untersuchungen belegen, dass sich die Einkommen
auseinander bewegen, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch
anderswo. Doch öffnet sich die Schere in Deutschland seit einiger Zeit
besonders schnell. Quelle:
Die Welt Online 2007-08-12
- Zusatzartikel: Deutschlands ganz alltägliche Ungerechtigkeit
Vielen Unternehmen geht es nur um
Profitmaximierung Quelle:
Die Welt Online So
lange Menschen in den jeweiligen Regierungen sitzen, die von diesem
Umstand mehr oder weniger unmittelbar profitieren, wird sich daran wohl
auch so schnell nichts ändern. |
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2007-03-21
- Rutschpartie in die Armut
(1. Teil)
Am
18.3.2007 berichtete MDR 1 Radio Sachsen wie folgt:
quote
Mehr Geringverdiener in Sachsen
Die Anzahl der Niedriglohnbezieher in Sachsen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Es gebe immer mehr Arbeitnehmer, die unter sechs bis sieben Euro pro Stunde arbeiteten, sagte der Sprecher des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Sachsen, Markus Schlimbach. Vor allem das Dienstleistungs-, Wach- und Sicherheitsgewerbe sei betroffen, so Schlimbach. Derzeit benötigten rund 90.000 Sachsen neben dem Lohn zusätzliche Sozialleistungen. 40.000 von ihnen sind vollzeitbeschäftigt, ohne dass das Einkommen für den Lebensunterhalt ausreicht.
zuletzt aktualisiert: 18. März 2007 | 12:37
Quelle: MDR 1 RADIO SACHSEN (der Link wurde leider schon entfernt)
unquote
Es ist
das natürlich nicht nur in Sachsen so, sondern in vielen Teilen Europas.
Die Konsequenz: Es wird auch weiter bergab gehen, unabhängig davon, was
uns die Politiker als Wahrheiten aufzutischen versuchen:
- Denn es
sind nicht die Großen, welche die Wirtschaft und ihren Kreislauf sichern,
es sind die Kleinen, die das Geld in Umlauf halten. Was aber passiert,
wenn es nichts mehr gibt, was der Großteil der arbeitenden Menschen in
Umlauf halten könnte?
- Die
Großen setzen ihr Einkommen punktgenau ein, sie bringen im Normalfall
jene Fähigkeiten mit, die es ihnen ermöglichen, ihr Vermögen zu
vermehren. Sie setzen dieses punktgenau dort ein, wo es für sie Sinn
macht. Sei es, dass sie in Aktien investieren, sei es dass sie das Geld in
Auslands-Immobilien stecken, sei es, dass sie selbst bei kleinen
Einkäufen sparen, ja sogar als Industrielle mit Ministergehalt bei einem
Schuheinkauf um Prozente feilschen.
- Nein,
es sind die Kleinen, jene die auf ihre Art und Weise auch leben wollen,
mit weit geringerem Einkommen auch leben müssen, und die bemüht sind,
sich trotz alledem noch etwas zu leisten.
- Wenn
man nun letzteren das wenige Geld noch reduziert oder ihnen überhaupt die
Möglichkeit nimmt, noch selbst Geld zu verdienen, so leidet die ganze
Volkswirtschaft darunter, egal jetzt ob es sich um die Umsätze der - vor
allem kleinen - Wirtschaftstreibenden handelt oder um die Beiträge zum
Sozialsystem.
- Sie
sind reich? Industrieller? Höherer Beamter? Vielleicht gar Politiker?
Dann brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, für Sie passt das
schon.
- Sie
sind nichts von all dem? Dann würde ich Ihnen dringend empfehlen, die
derzeitige ebenso wie die künftige Entwicklung sehr aufmerksam und sehr
kritisch zu verfolgen. Nicht als Form von Panikmache (ein beliebtes
Argument zur Manipulation), sondern lediglich als Vorsichtsmaßnahme.
Im
übrigen: Erinnern Sie sich noch? Als wir in unsere östlichen
Nachbarstaaten auf Besuch oder Urlaub fuhren, konnte uns die
allgegenwärtige Erkenntnis, dass unsere Nachbarn zwei bis drei Jobs
benötigten, um ihr Dasein wenigstens einigermaßen zu gestalten,
lediglich ein müdes Lächeln entlocken? Doch ehrlich, wer würde sich
heute noch darüber lustig machen? |
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2005-12-03
- Gesellschaft und Terrorismus
Ich mußte soeben Kritik an meinen Äusserungen vom 7.7.2005 zu den
Terroranschlägen zur Kenntnis nehmen. Ich gestehe den Kritikern auch zu,
daß die Formulierungen ungenau und daher auch unrichtig waren. (Ich bin
leider manchmal zu emotionell, sorry).
Es
geht aber bei objektivem Lesen daraus hervor, dass damit nicht gemeint
war, die Gesellschaft wäre krank, nicht aber die Terroristen. Das möge
mir bitte niemand unterstellen.
Terrorismus
in seiner derzeitigen Form ist leider eines von vielen Zeichen für unsere
kranke Gesellschaft. Andere sind die Umweltverschmutzung, Not und Elend in
vielen Teilen der Welt (eine der Antriebskräfte für Unterstützung von
Terror), der überbordende Egoismus und vieles mehr.
Meine
Antriebskräfte, um all dies zu kritisieren, sind in meinem Unvermögen,
Ungerechtigkeiten zu ertragen, zu suchen. Es sind nicht Hass, Rache und
andere niedere Instinkte, die mich treiben. Diese konnte ich vor längerem
schon ablegen und überwinden, denn bei all dem, was ich in meinem Leben
schon erlebt habe, hätten sie mich mit der Zeit aufgefressen.
Auch
habe ich gelernt, mit Kritik umzugehen, egal jetzt, ob sie berechtigt ist
oder auch nicht. Weiters habe ich gelernt, zu akzeptieren, dass viele
andere diese Eigenschaften nicht haben. Würden sie das entsprechende
Rückgrat haben, so hätten sie mich auf meine falsche Formulierung
aufmerksam gemacht und mich korrigiert. Aber dazu hat ihnen offensichtlich
der Mut gefehlt. Aber keine Sorge, vielleicht wird's noch.
Liebe
Grüsse.
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2005-07-07 -
Terroranschlag in London
"Ein
barbarischer Akt, ein Anschlag auf die freie Welt"
Nun, kein Zweifel, es kann
nicht darüber diskutiert werden, dass es sich um einen inakzeptablen Akt
gegen die Menschlichkeit handelt.
Es muss jedoch erlaubt
sein, all diese Geschehen der unmittelbaren Vergangenheit zu hinterfragen,
es muss legitim sein und bleiben, all dies einer kritischen Betrachtung zu
unterziehen.
Weiter
unter "Meine Meinung"
PS.: Es sind auch alle
Reaktionen auf meinen Forum-Beitrag im Online-Standard angeführt,
inklusive meiner Antworten.
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2005-04-09 -
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2005-03-29 - Thema Armut:
Anstieg von Firmenneugründungen - ebenso wie von Insolvenzen und
Privatkonkursen.
* Der ORF brachte in seinen
"Zeit im Bild"-Sendungen wieder einen groß aufgemachten Bericht
über die Vielzahl von Firmengründungen im vergangenen Jahr. Konkret habe
es 31.500 Neugründungen gegeben. (Über die Bezeichnung "Nachhaltige
Neugründung" für Unternehmen, welche die ersten sechs Monate
überstehen, möge sich jede/r LeserIn ihr bzw. sein eigenes Urteil
bilden).
Zum
ORF-Bericht geht es hier.
* Einen Tag später berichtet der Standard von einem neuerlichen
Ansteigen der Insolvenzen sowohl bei den Unternehmen als auch bei den
Privatkonkursen.
Laut Standard gab es 2004 einen Anstieg um 12 % auf 1600 zahlungsunfähige
Privatpersonen, wovon ein nicht geringer Teil auf überbordendes
Konsumverhalten vor allem junger Menschen - sprich Handygebühren -
zurückzuführen sei.
Zur
Standard-Meldung von 2005-03-29
Verschwiegen wird hier
zweierlei:
1. Die Zahl der zahlungsunfähigen Privatpersonen ist todsicher um ein
Vielfaches höher, denn viele verschuldete Menschen schaffen es nicht, die
für eine Privatinsolvenz notwendigen Bedingungen zu erfüllen.
2. Ein nicht unbeachtlicher
Teil dieser Personen war vordem selbständig, zumeist als
Einzelunternehmer bzw. als Bürgschaft für einen solchen. Dies betrifft
vor allem Ehefrauen, die für ihren Ehegatten als Bürgen in
Kreditverträge eingetreten sind, oft genug wider besseres Wissen und ohne
entsprechende Beratung. Auch werden immer wieder Fälle bekannt, wo sich
der Göttergatte dann aus dem Staub macht oder dubiose Schlupflöcher
findet, sich seiner Verpflichtungen zu entledigen und sich seine Ex
alleine mit den Gerichtsvollziehern, Bankberatern und Inkassobüros
herumschlagen muss.
Diese Gruppe betrifft es umso
mehr, als viele dieser ehemaligen Unternehmer keinen (oder erneut keinen)
Arbeitsplatz finden, teils keinen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung
haben und auch vom zumeist äußerst dürftigen Einkommen der
Notstandshilfe nicht die geringste Chance haben, sich mittels
Privatinsolvenz bzw. Schuldenregulierung ihrer Gläubiger zu entledigen.
Auch die sowieso geringe Chance, mittels Network Marketing zu reüssieren,
bleibt ihnen vorenthalten, denn die Handelskammer verweigert ihnen die
Ausstellung eines Gewerbescheins. (Die sogenannte zweite Chance, in
anderen westlichen Ländern so sehr gepriesen, ist in Österreich - und
auch in Deutschland - reine Illusion oder besser gesagt nahezu "eine
Lüge".
Deshalb mein dringender Rat an
Sie: Wenn Sie sich schon unbedingt selbständig machen wollen, um sich zu
verwirklichen oder der Arbeitslosigkeit entkommen wollen, so lesen Sie
bitte vorher - ebenso unbedingt - das Buch
"Tatort Banken : Österreich, Schuldenfalle
Europas - Eine Tatsachenverdichtung"
von Alexander
A. Maly, dem Leiter der Wiener Schuldnerberatung.
(Siehe auch www.tatort-banken.at)
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Inhalte
aus dem Bereich "Gesellschaft/Soziales" im Archiv:
2004-02-19
- Vorboten der Armut:
2004-02-12
- Herr Bundesminister Dr. Böhmdoerfer plant neues Mietrecht:
Völlige Freigabe der Mieten!
2004-02-03
- Vorboten der Armut:
Immer mehr gefährliche Amateure als Täter
2004-01-29 -
Vorboten der Armut:
Anschaffen
gehen wegen der Stromrechnung:
Die neue Armutsprostitution
2003-10-05
- Danke, Herr Minister
Dr. Böhmdorfer!
... für die Bestätigung, dass wir
in einer Abwärtsspirale leben.
2003-09-22
- Sozialhilfeschlange
Was wurde
aus dieser Aktion?
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könnt’ man viel im Leben, auch des Denker’s Seiten eben. |
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